Mich beunruhigt am meisten, dass die EU mit einer Krise wie der Corona-Krise offensichtlich nicht umgehen kann. Die EU wird auseinanderbrechen, wenn weiter Marktliberale ihre Politik bestimmen. Die unbehinderte Errichtung der Dikatatur in Ungarn ist dafür ein Signal.
Für meisten im globalen Norden ist die Corona-Krise die erste Krise, die nicht auf "soziale" Ursachen (im Gegensatz zu "natürlichen") sondern auf das Ineinander von Gesellschaft und Natur zurückgeht. Solche Krisen werden durch den ökologischen Kollaps immer häufiger werden.
Warum reden so viele über Covid-Exit-Szenarien und so wenig darüber, wie wir dauerhaft mehr digital und emissionsfrei machen können ? Wenn wir diesen Zustand nicht nur als Provisorium verstehen, ist das jetzt besser für die Wirtschaft und langfristig besser für das Klima.
Vielleicht täusche ich mich, aber ich habe den Eindruck, dass die Untrennbarkeit von Natur und Gesellschaft, die sich in der Coronakrise zeigt, nicht nur rechte, sondern auch linke Liberale (wie Florian Klenk) an Verständnisgrenzen bringt.
Bookmarked Philosoph Robert Pfaller: (DER STANDARD)

Auch wenn viele Content-Strategie mit Content-Marketing oder einfach mit Werbung und Propaganda verwechseln: Man braucht Content-Strategie nicht, um Menschen in eine bestimmte Richtung zu steuern, z.B. durch Storytelling. Dafür gibt es ältere Disziplinen der Kommunikation, und sie haben zu Recht einen schlechten Ruf.

Man braucht Content-Strategie auch nicht, um Fakten bestmöglich darzustellen. Content-Strategie beschäftigt sich nicht vor allem damit, wie man als Sender Inhalte sachlich richtig gestaltet. Content-Strategie steht im Dienst der Nutzerinnen und Nutzer von Inhalten.

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Besser als Costa Ricas Umweltminister Carlos Manuel Rodriguez kann man die Konsequenzen aus der Corona-Krise nicht formulieren.
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Libération zur Diskussion über die Eurobonds. Wenn die Deutschen so weitermachen, wird die EU das erste politische Opfer der Coronakrise.
Bookmarked «Répugnant», «châtelain» : les noms d’oiseaux volent entre les dirigeants de l’UE à cause des «coronabonds» (Libération.fr)

Réunis en sommet jeudi soir pour apporter une réponse à la crise économique due au coronavirus, les chefs d’Etat et de gouvernement se sont une nouvelle fois divisés entre partisans de la solidarité et «radins». Ce vendredi, les rancœurs étaient plus fortes que jamais.