Leseliste zur Theorie des Web

Ich versuche, für eine Lehrveranstaltung über Medientheorie grundlegende Texte zum Web zusammenzustellen. Damit meine ich Texte, die erklären, was das Web ist und warum es relevant ist — auch wenn sie sich nicht ausdrücklich mit dem Web beschäftigen. Ich suche nach Texten, die kostenlos online zugänglich sind, und die jeweils einen wichtigen Aspekt des Webs betreffen. Derzeit bin ich bei folgenden Titeln:

Die Texte sind unterschiedlich spezifisch und unterschiedlich schwierig — einige muss ich selbst noch komplett lesen, einige verstehe ich nur zum Teil. Aber ich werde versuchen, mich an ihnen zu orientieren und sie zu didaktisieren.

PS: Für alle gilt wohl Luhmanns Satz:

Guter Geist ist trocken.

Organisieren ohne Organisation

Am Montag habe ich endlich Clay Shirkys Buch Here Comes Everybody ausgelesen. Ich habe bereits vor und während der Lektüre darüber gebloggt. Hier noch ein paar Bemerkungen:

Ich empfehle das Buch vor allem Leuten, die nicht jeden Tag mit sozialen Medien umgehen, aber wissen wollen, warum es sich dabei um ein wichtiges Thema handelt. Lehrer, Politiker oder Medienprofis erfahren von Shirky, dass Webmedien nicht ein Hobby von ein paar ausgeflippten Spinnern sind, sondern neue Kommunikationsformen, die die politischen und wirtschaftlichen Institutionen radikal verändern werden. Dabei predigt Shirky nicht, was er wünscht, sondern er verlässt sich auf ökonomische und soziologische Forschungen, die sich nur schwer angreifen lassen. Shirky ist kein Idealist, gegen Ende des Buches schreibt über die Dilemmas jeder Vergesellschaftung, etwa das Gefangenendilemma oder die einfache Tatsache, dass die Erleichterung der Gruppenbildung auch antisoziale Gruppen begünstigt. Soziale Medien sind Antworten auf diese Dilemmas, können sie aber nicht aufheben. Shirky ist nicht technophil: Für ihn erweisen sich die sozialen Folgen von Innovationen erst, wenn die Technik trivial geworden ist.

Ohne Markt und Firma

Shirky stützt sich vor allem auf Yochai Benklers Analysen der Transaktionskosten von Online-Organisationen. Online-Kommunikation verringert den Aufwand für Organisation und Administration radikal; völlig neue Formen der Kommunikation und Kooperation werden konkurrenzfähig. So behauptet sich die commons based peer production wirtschaftlich gegen die Arbeit von zentralisierten Organisationen oder die Akquise von Leistungen auf dem Markt. Weitere Ausgangspunkte bilden Erkenntnisse zur Mathematik kleiner und großer sozialer Gruppen. Shirky zeigt Zwangsläufigkeiten auf; er sucht nach Gesetzen oder Regeln, die sozialen Phänomenen zugrundeliegen. Er diskutiert aber nicht diese Gesetze selbst, sondern stellt ihre Folgen in allgemeinverständlicher Form dar. So hat er ein exzellentes wissenschaftsjournalistisches Buch geschrieben. Über seine Gewährsleute hinaus geht er darin, wie er unterschiedliche Erkenntnisse zu einem weitreichenden Konzept der Möglichkeiten von Online-Organisationen kombiniert.

Vom Teilen über die Kollaboration zur kollektiven Handlung

Shirky entwickelt ein Dreistufenmodell für soziale Praxis oder Gruppenbildung mit sozialen Medien (Web und Mobilkommunikation). Stufe 1 bildet das Teilen von Informationen, Stufe 2 das kollaborative Erstellen von Werken oder Software, Stufe 3 bilden kollektive Handlungen. (Surowiecki spricht zu Beginn von Wisdom of Crowds von drei Ebenen der kollektiven Intelligenz: Kognition, Koordination und Kooperation.) Beispiele für die Stufe 1 sind flickr und del.icio.us, Beispiele für die Stufe 2 Linux oder die Wikipedia. Beispiele für die Stufe 3 sind politische Aktionen, die über das Web organisiert wurden, z.B. Flashmob-Demonstrationen in Weißrussland oder die Durchsetzung einer bill of rights für Flugpassagiere in den USA. Auf allen drei Ebenen werden durch Online-Kommunikation hocheffiziente Organisationen möglich, die völlig unabhängig von bestehenden sozialen Verbänden, z.B. Parteien und Verlagen, sind und mit ihnen nur wenig Gemeinsamkeiten haben. Der Untertitel von Shirkys Buch drückt das aus: The Power of Organizing without Organizations.

publish, then filter und freedom to fail

Zu einer interessanten Lektüre machen Here Comes Everybody (der Titel stammt aus Finnegans Wake) nicht die theoretischen Konzepte, sondern viele Beispiele und Shirkys Fähigkeit zu pointierten Formulierungen. In seinen Fallstudien beschäftigt er sich vor allem damit, wie normale Menschen, nicht etwa Web-Experten, soziale Medien verwenden, um Gruppen zu bilden und ihre Ziele durchzusetzen: Stay at Home Moms verabreden ihre Treffen über Meetup; als Voice of the Faithful schließen sich katholische Laien online erfolgreich dagegen zusammen, dass die Amtskirche den Missbrauch von Kindern durch Geistliche vertuscht. Wie Shirky Dinge auf den Punkt bringt, zeigt die Überschrift seines Kapitels über die redaktionelle Kontrolle in Online-Medien: publish, then filter. Zu den Highlights des Buchs gehören für mich die Abschnitte über die Chancen des Scheiterns (freedom to fail): Gerade weil eine Unmenge von Online-Projekten daneben geht, kommt es zu Vorhaben, die die gesellschaftlichen Möglichkeiten deutlich erweitern — die Mutationsrate ist bei Online-Projekten weit höher als in der realen Welt. Im Gedächtnis bleiben wird mir auch, dass durch die Online-Medien Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit miteinander verschmelzen.

Ich wünsche mir auch, dass meine Studenten das Buch lesen. Ihr Berufsleben wird sich nicht mehr in einer Medienwelt abspielen, die durch den Mangel an Publikations- und Vertriebsmöglichkeiten bedingt war. Von Shirky könnten sie es lernen.

FH Joanneum — warum darf's nicht öffentlich sein?

Die Kleine Zeitung hat zum ersten Mal einen der längeren Artikel Ernst Sittingers über die FH Joanneum in ihre Online-Ausgabe aufgenommen: Fachhochschul-Wirbel: Rektor zwischen Fronten. Damit ist er nicht nur dauerhaft öffentlich zugänglich archiviert, sondern auch verlinkbar und online diskutierbar. Allerdings sind Kommentare in der Kleinen selbst auf 1000 Zeichen beschränkt.

Kaum einem steirischen Politikern und auch nur wenigen an unserer Hochschule dürfte bewusst sein, dass durch Online-Publikationen eine neue Form der öffentlichen Diskussion möglich wird, die nicht von dem leicht kontrollierbaren Zugang zu dem beschränkten Platz in der gedruckten Zeitung abhängig ist. Leider machen die Betroffenen davon kaum Gebrauch. Wie ungewohnt diese Form der Öffentlichkeit ist, zeigen Kommentierer, die bedauern, dass die Diskussion überhaupt öffentlich geführt wird. Dabei demonstriert der Inhalt des Artikels, wie wichtig Öffentlichkeit wäre, damit Entscheidungen (in diesem Fall immerhin über eine der größten österreichischen Fachhochschulen) transparent und sachgerecht getroffen werden:

Ernst Sittinger hat die für die FH zuständige steirische Landesrätin Bettina Vollath zu einem fünfseitigen Brief befragt, den der Rektor der FH […] an den österreichischen Fachhochschulrat geschrieben hat, und in dem er die Unhaltbarkeit seiner eigenen Position (einerseits gewählter Vertreter des FH Kollegiums, andererseits weisungsgebundener Geschäftsführer) erläutert (Details im Artikel Ernst Sittingers). Die Antworten der Landesrätin sind ein Musterbeispiel für den politischen Versuch, Verantwortung zu verschieben, Sprachregelungen vorzunehmen und dabei auch wahrheitswidrige Behauptungen nicht zu scheuen. Der Rektor hat sehr wohl versucht, vor seinem Brief ein Gespräch mit der Landesrätin zu führen; ein Termin mit ihrem Referenten fand statt. Grund für den Schlamassel an der FH ist nicht eine unklare Rechtslage (GmbH-Recht versus Fachhochschulrecht), sondern der Unwille der Landesregierung und des FH-Aufsichtsrats, Forschung und Lehre an der FH Joanneum auch nur ein Minimum an Selbstbestimmung zuzuerkennen. Man möchte die FH nach außen mit dem Titel Hochschule schmücken und verwendet nach innen die GmbH-Strukturen, um die FH wie einen bürokratisierten Staatsbetrieb zu führen. Da lässt sich dann zum Beispiel Kritikern leicht mit der Keule des betriebsschädigenden Verhaltens drohen.

Die FH Joanneum ist eine aus öffentlichen Mitteln finanzierte Hochschule (wobei in Österreich übrigens der Bund 90% der Kosten jedes Studienplatzes deckt und die Kommunen die FH-Infrastruktur stellen; das Land, das die die FH kontrolliert, finanziert sie nur zu einem kleinen Teil). Es gibt keinen Gund dafür, dass Prozesse an einer solchen Institution nicht auch öffentlich diskutiert werden — wie sollen die Wähler sonst bei den nächsten Wahlen beurteilen, wie die Politiker mit ihren Mandaten umgegangen sind? Die tröpfelnde Diskussion über Ernst Sittingers Artikel zeigt, wie zögernd die neuen Formen der Öffentlichkeit, die das Web bietet, auf der regionalen und lokale Ebene angenommen werden. Aber sie ist ein Signal dafür, dass man politischen Sprachregelungen sofort und auf derselben Plattform widersprechen kann.

(Anmerkung, 13.4.2010: An der mit Auslassungszeichen versehenen Stelle wurde ein Name entfernt.)

Unkonferenz mit Berufspolitikern

Meral schreibt über, die Politiker, die am PolitCamp Graz teilgenommen haben:

es war ein großer Schritt, dass sie überhaupt gekommen sind, nächstes Jahr schaffen wir vielleicht auch, dass sie länger bei uns bleiben.

Für mich einer der wichtigsten Sätze in der Diskussion über das PolitCamp. Er trifft einen zentralen Aspekt des Events (nicht den einzigen, denn es ging auch um viele andere politische Themen): Es kommen verschiedene Gruppen oder Netzwerke zusammen, wobei die eine (ein Teil der BarCamp-Community) die andere einlädt. Und er bezieht sich auf die aktuelle Situation und eine mögliche Zukunft: Die Kommunikation zwischen den Netzwerken ist schwierig; es gibt Chancen dafür, sie zu verbessern.

Ein paar Überlegungen zu diesem Aspekt des PolitCamps — im Rückblick und vielleicht auch schon im Vorblick auf das nächste:

Es ist schwierig genau zu sagen, was die beiden Netzwerke ausmacht, sicher haben sie offene Grenzen. Das eine Netzwerk besteht aus einem Teil der BarCamp- oder Web 2.0-Community — Menschen, die ihre Aktivitäten im Web auch als politisch verstehen. Auf der anderen Seite steht die professionelle Politik — wobei beim PolitCamp eigentlich ja gerade auch der long tail angesprochen werden sollte, also diejenigen, die sich nicht beruflich mit Politik beschäftigen oder keine mediale Aufmerksamkeit für ihre politische Arbeit erhalten.

Erst am Ende des ersten PolitCamp-Tags hat sich ein offenes Gespräch zwischen Menschen entwickelt, die in beiden Netzwerken oder zwischen beiden Netzwerken arbeiten, und zwar unabhängig von den aktuellen Parteigrenzen. Stefan Kuzmanov hat die Atmosphäre in seinem Panorama festgehalten. Ich glaube, dass alle, die dabei waren, dieses Gespräch fortsetzen wollen. Als Mitorganisator kann ich sagen, dass erst bei dieser Diskussion das Gefühl hatte, dass die ganze Veranstaltung gelingen würde.

Vorausgegangen waren kurze Auftritte des Gleisdorfer Bürgermeisters Christoph Stark, der Grazer Vizebürgermeisterin Lisa Rücker und des steirischen SPÖ-Geschäftsführers Toni Vukan (ein Interview, in dem er Teile seiner Statements wiederholt, hier). Christoph Stark hat leider nicht das Aufmerksamkeit erhalten, die er verdient hätte: Sein Weblog zeigt, wie politische Kommunikation im Web auf kommunaler Ebene funktionieren kann. Lisa Rücker und Toni Vukan haben in sehr unterschiedlicher Weise demonstriert, dass Dialogmedien für die professionelle Politik noch weitgehend eine unbekannte Größe sind — wobei Lisa Rücker diese Situation verändern möchte, während DAS INTERNET bei einem Toni Vukan wohl vor allem Ängste vor Kontrollverlust auslöst (möglicherweise zu Recht ;-)).

Dass der Freitagnachmittag mit einem Gespräch endete, bei dem tatsächlich etwas Neues passierte, lag an drei Personen: Christoph Chorherr, Helmuth Bronnenmayer und Michi Mojzis. Sie haben zum Teil ohne Absprache zusammen eine Session gestaltet, von der sie wohl vor allem selbst viel erwarteten, sie haben also nicht gebroadcastet. Thematisch ging es dabei vor allem um politische Organisationen, und zwar mit sehr vielen unterschiedlichen Aspekten. Helmuth und Michi haben in ihren Blogs über das PolitCamp geschrieben (hier und hier), Christoph in einem Kommentar zu Hannes Offenbachers PolitCamp-Posting. (Ich vermute, dass Hannes seine Kritik an der Veranstaltung anders formuliert hätte, wenn er bei dieser Session teilgenommen hätte — wobei ich ihm sachlich in vielem Recht gebe und dankbar bin, dass er diese Diskussion begonnen hat.)

Wie können wir solche Gespräche weiter führen?

Wir wollten mit dem PolitCamp Gespräche zwischen Menschen ermöglichen, die im weitesten Sinn Politik mit Internetmitteln machen oder machen wollen, also Akteure reden und vor allem Fragen stellen lassen. Das hat funktioniert, wenn auch nicht in dem Umfang, den ich mir vorher vorgestellt hatte. Die Form des BarCamps haben wir verwendet, aber zu wenig durchdacht. Während des PolitCamps und danach habe ich viele Gespräche über diese Form geführt unter anderem mit Helge und mit Ton, der sehr gut beschreiben kann, wie man mit den Erwartungen der Teilnehmerinnen an einem offenen, nicht kontrollierten Event umgeht. Beim nächsten PolitCamp würde ich zwei Dinge in jedem Fall anders machen:

  1. Vorbereitung und Durchführung als reine Unkonferenz, keine Energie in Werbung und herkömmliche Medienarbeit stecken, dafür Konzentration auf die Erwartungen der Teilnehmer und möglichst intensive Kommunikation vor dem Event.

  2. Vorbereitung/Einladung mit Politerkerinnen/Politikern zusammen. (Ich hoffe auf Christoph Chorherr und Michi Mojzis; Helmuth, den ich nicht zum Politiker erklären möchte, auch wenn er am letzten Wochenende die Ehre der Roten gerettet hat, war diesmal schon stark involviert).

Michael Schuster hat in seiner Session am Samstagmorgen gefragt, ob das System Politik, das System Massenmedien und das System Internet/Soziale Medien (ich weiß nicht mehr, ob er es tatsächlich so genannt hat) überhaupt miteinander kommunizieren können, im Sinne Luhmanns untereinander anschlussfähig sind. Die Diskussion am Freitag hat für mich viele Argumente dafür geliefert, dass Politik und soziale Medien aneinander anschließen können (wobei soziale Medien selbst Formen des kollektiven Handelns, also auch politischer Aktion sind). Ich hoffe, dass wir darüber — und damit über neue Definitionen des Politischen — beim nächsten PolitCamp und bei seiner Vorbereitung weiter sprechen können.

PolitCamp Graz: Credits

Ich will mich bei den Mitorganisatoren des PolitCamps nicht rituell bedanken. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass viele Menschen hinter dem Event standen. Vielleicht möchten auch Leute, die ähnliche Events vorbereiten, erfahren, wer und wie viele bei uns mitgearbeitet haben. Deshalb hier eine kurze Vorstellung der Beteiligten.

Noch eine Bemerkung vorab: Die Organisation war aufwändig, und wir haben mit einem ziemlich großen Team gearbeitet. Für ein normales Barcamp wäre das wahrscheinlich Overkill.

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Boris Böttger, Tina Fleck, Maria Reisinger und Tanja Schönbacher
Foto: Regina Joschika

Beim Politcamp trafen aber, wie Michael das am Samstagmorgen beschrieben hat, verschiedene Systeme aufeinander, außer der Politik, den (eher abwesenden) Massenmedien und dem System Social Media (oder wie immer man es nennen will) auch noch das System Hochschule.

Entstanden ist die Idee auf anderen österreichischen Barcamps, die ich in den letzten zwei Jahren besucht habe, zum Teil mit meinen Kollegen Boris und Karin. Vor allem auf den Barcamps selbst haben wir sie diskututiert. Gut erinnere mich noch an die Gespräche mit Markus, Olaf, Helmuth, Hannes, Helge, David (der leider am Wochenende nicht dabei war) und anderen. Sie haben alle bei der Vorbereitung mitgemacht. Ich weiß, dass Markus viel unternommen hat, um PR-Agenturen anzusprechen. Es liegt sicher nicht an ihm, dass es in dieser Szene kaum Interesse am Thema gibt.


Karin Raffer
Foto: Helge Fahrnberger

Wie wir das Treffen angelegt haben, geht zu einem großen Teil auf Karin zurück. Hauptziel: Kommunikation zwischen Leuten, die sich mit politischer Kommunikation mit two-way-Medien aktiv beschäftigen, Barcamp als Format, Beschränkung zunächst auf Österreich. [Tina](http://tinafleck.com/) hat sich um alles Grafische und um die Organisation des Fests im Kunsthaus gekümmert, [Tanja](http://www.fh-joanneum.at/aw/home/Studienangebot/fachbereich_internationale_wirtschaft/juk/Menschen/Team/~baqn/juk_teamdetails/?perid=4295252287&lan=de) um das Finanzielle und das Controlling (wichtig an einer österreichischen Fachhochschule).

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Boris Böttger

Einen guten Teil der Sponsoren verdanken wir den Kontakten von Heinz Fischer. Boris hat die ganze technische Abwicklung gemanagt.

Seit Oktober hat sich außerdem eine Gruppe von Studenten das PolitCamp inhaltlich vorbereitet und unter anderem PR gemacht, Vertreter von Parteien und Organisationen und bloggende Politiker kontaktiert, den amerikanischen Wahlkampf beobachtet, das blog gestartet: Maria Stradner, Karoline Lorber, Regina Joschika, Carina Jöbstl, Margit Kubala, Stefan Hofer und Joe Puschitz (Seite ihres Jahrgangs hier) —

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Stefan Hofer
Foto: Regina Joschika

alles zu einem großen Teil außerhalb von Lehrveranstaltungen und ohne Gegenleistungen in Form von Noten. Eine der angenehmsten Erfahrungen bei der Vorbereitung: Es hat sich eine Gruppe gebildet, bei der die Unterschiede zwischen Lehrenden und Studierenden eine immer geringere Rolle spielten. Schon um noch einmal mit dieser Gruppe zusammenzuarbeiten, würde ich im nächsten Jahr gerne wieder ein PolitCamp organisieren, egal ob innerhalb oder außerhalb der FH.

Es haben noch mehr Leute mitgemacht, und die Genannten haben mehr getan, als ich hier aufschreibe. Für alle bedeutete das immer wieder Stress — ich hoffe nur, dass ich davon nicht zu viel selbst verschuldet habe. Beim nächsten Mal schaffen wir es dann ganz entspannt.

(Update, 4. Juni: Ich ergänze noch ein paar Fotos.)