Wie beeinflusst das Web, ob eine Äußerung gelingt oder scheitert?

Ich lese gerade einen Aufsatz von Michel Callon, der mit Bruno Latour und John Law zusammen die Actor Network Theory begründet hat: What does it mean to say that economics is performative? (PDF). In diesem Aufsatz begründet Callon die These, dass die Aussagen der Volkswirtschaft, wie die jeder anderen Wissenschaft, performativ im Sinne von J. L. Austin sind. Man tut etwas, indem man sie äußert, so wie in Austins Beispielen vom Heiraten, Vererben und Wetten:

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"Lose Kopplung" und der Arbeitsplatz der Zukunft

Vor ein paar Tagen haben mich Alexander Stocker und Andrea Denger bei Joanneum Research zum Arbeitsplatz der Zukunft befragt.

Ich fühle mich bei diesem Thema nicht als Fachmann. Ich habe mich vorher gefragt, was ich dazu über Binsenweisheiten hinaus sagen könnte. Als ich dann auf der Suche nach meinen Gesprächspartnern in die engen Büros des steirischen Forschungsinstituts geschaut habe, war ich mir nur sicher, dass der Arbeitsplatz der Zukunft sicher nicht so aussehen wird: Schreibtisch mit Computer, bürokratisches Environment, feste Dienstzeiten. Aber wie dann?

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Bloggen ist selbstreferentiell—eine Antwort auf Herrn Larbig

Torsten Larbig greift in einem langen Post kritisch und auch etwas elegisch die immerwährende Blogger-Debatte über das Bloggen auf. Einer der Schwachpunkte aus seiner Sicht: Die deutschen Blogger beschäftigten sich zu sehr mit sich selbst, sie schrieben zu selbstreferentiell:

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