Lost in the Cloud? #25—Katastrophe EU-Urheberrechts-Richtlinie

Das Thema der Woche war auch für Dietmar und mich die EU-Urheberrechtsrichtlinie , die hoffentlich nicht so umgesetzt wird, wie sie das EU-Parlament beschlossen hat. Wir hatten auch noch etwas Zeit, um auf eine Studie hinzuweisen, die zeigt, dass es in B2B-Praxis so gut wie nie lineare Customer-Journeys gibt. Bemerkenswert fanden wir auch, dass Facebook jetzt Fact-Checker auf Fotos und Videos ansetzt. Und hier in Graz fand der 17. E-Learning Tag an der FH Joanneum statt.

Lost in the Cloud? #24

Die erste Folge nach der Sommerpause. Mit Dietmar Muchitsch habe ich mich darüber unterhalten,

Je kritischer ich Facebook und die Social Media Monopolplattformen sehe, desto mehr freue mich auf diese Gespräche mit jemand, der im Geschäft ist. Wir experimentieren noch mit dem Format—Kritik ist willkommen!

Klimakatastrophe und Content-Strategie

In dieser Woche sind in Frankreich zwei Appelle zu einer radikalen klimapolitischen Wende erschienen, einer in der Zeitung Le Monde (« The greatest challenge in the history of humanity » : a call to save the earth by 200 personalities), der andere in der Libération (Réchauffement climatique: «Nous en appelons aux décideurs politiques»). Weiterlesen Klimakatastrophe und Content-Strategie

Zurück von der Smart Stuff that Matters Unconference 2018

Gabriela Avram präsentiert Elmine Wijnia einen Bottle Bot.
Gabriela Avram präsentiert Elmine Wijnia den Bottle Bot.
Begonnen habe ich dieses Post in einem Café am Markt in Amersfoort. In der letzten Woche war ich bei der Smart Stuff that Matters Unconference, die Elmine Wijnia
und Ton Zijlstra in ihrem neuen Haus durchgeführt haben. Am folgenden Tag haben sie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Grillfest eingeladen. Anlass war der 40. Geburtstag von Elmine. Vor ein paar Jahren war ich bei einer ähnlichen Veranstaltung, damals zu Tons 40. Geburtstag. Andere Unkonferenzen bei Ton und Elmine, alle unter dem Obertitel Stuff that Matters, habe ich leider verpasst. Weiterlesen Zurück von der Smart Stuff that Matters Unconference 2018

Eine Entdeckung: Philippe Descolas Buch „La composition des mondes“

Seit gut zwei Wochen mache ich Urlaub in Frankreich. In der ersten Woche habe ich in Paris zum ersten Mal seit fast 40 Jahren bei Gibert Jeune wieder die Regale für Humanwissenschaften gescannt. Gekauft habe ich mir schließlich La composition des mondes von Philippe Descola.
Cover von Philippe Descolas 'La composition des mondes'
Cover von Philippe Descolas ‚La composition des mondes‘
Das Buch führt in Gesprächsform in das Werk Descolas ein. Der Gesprächspartner Pierre Charbonnier greift dabei nur als Stichwortgeber in den Gesprächsverlauf ein. Der Text ist so genau redigiert, dass sich einige Passagen fast wõrtlich in einem Aufsatz Descolas über sein Verhältnis zu seinem Lehrer Claude Lévi-Strauss und zum Strukturalismus wiederfinden. Weiterlesen Eine Entdeckung: Philippe Descolas Buch „La composition des mondes“

Offenbar macht es Facebook unmöglich, wie bisher von außen Status-Updates zu posten. Bisher habe ich diese Möglichkeit für mein Microblog und für Lost and Found genutzt. (Auch das Posten über Publicise von Jetpack funktioniert nicht mehr.) Facebook wird noch mehr zu einem web-feindlichen, geschlossenen System. Ich weiss noch nicht, wie ich mit Facebook weitermache. Wahrscheinlich werde ich darauf verzichten, Facebook zu nutzen, wenn es nicht automatisiert geht. Bitte abonniert meine RSS-Feeds oder folgt mir auf Twitter!

Content-Strategie als reflektierende Praxis—Notizen zu Donald Schön

Ich beschäftige mich gerade mit dem Buch The Reflective Practitioner von Donald Schön. Ich schreibe mit meiner Kollegin Jutta Pauschenwein einen Artikel über das Lernen in unserem Studiengang, und bin jetzt endlich dazu gekommen, Schöns Buch ganz zu lesen. Weiterlesen Content-Strategie als reflektierende Praxis—Notizen zu Donald Schön

„Change the Game“: zu einfache Diagnose, zu simple Therapie

Corinna Milborn und Markus Breitenecker stützen ihre Argumentationen in Change the Game auf Beschreibungen sozialer und medialer Krisensymptome. Die Autoren schildern, wie Menschen auf Facebook persönlich verunglimpft und bis in den Tod getrieben werden, sie stellen dar, wie Fake News verbreitet werden, sie diskutieren Filterblasen und gehen darauf ein, dass Medien wie Facebook und YouTube Suchtcharakter haben, weil sie daraufhin optimiert wurden, die Userinnen und User so lange wie möglich zu fesseln. Milborn und Breitenecker machen zugleich deutlich, wie schwierig es für Medien mit herkömmlichen Geschäftsmodellen ist, in der von Facebook und Google geprägten Werbewelt zu überleben.

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