Heinz Wittenbrink

Web teacher and blogger, living in Graz and sometimes in Dubrovnik.

Happy and a bit proud to be on this list. I hope that more people will join us. Digital communications must sever ties with toxic growth
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Sorry, aber das ist ein Beispiel für sehr simple rechte Propaganda. Gerade die armen Länder können den Abstand zu den Reichen durch Wachstum allein nie aufholen. Deshalb brauchen wir bei uns eine Schubumkehr. Siehe u.a. http://wer.worldeconomicsassociation.org/files/WEA-WER-4-Woodward.pdf /c @t_wiedmann
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In D, will die deutsche Corona-Warn-App installieren. Bei Android brauche ich dazu den Play Store, den ich nicht benutze, um Google-frei zu werden. Mein Dienst-iPhone meckert trotz Angabe einer deutschen Adresse, dass ich den österreichischen AppStore benutzen muss. Provinzen 4.0
Guter Überblicksartikel zur ökologischen Ökonomik. Dieses Verständnis von Wirtschaft sollte auch Hintergrund der Content-Strategie sein—sonst wird sie ein Baukasten zur Steigerung des Return on Investment.
Bookmarked Ökologische Ökonomik | Exploring Economics (exploring-economics.org)

Der Fokus der Ökologischen Ökonomik ergibt sich aus der Einsicht, dass wirtschaftliche Aktivität mit absoluten Grenzen konfrontiert ist. Somit werden Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und natürlicher Umwelt analysiert, mit dem Ziel einer Transformation hin zu (mehr) Nachhaltigkeit.

… und hoffentlich mehr als nur ein kleines Alibi-Viertel, in dem schon jetzt kaum Autos fahren! Und ohne zusätzliche Tunnel, die noch mehr Verkehr in die Innenstadt pumpen!
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Am Montagabend habe ich mich mit einigen Leuten aus dem Griesviertel getroffen, die wie Ana und ich Einspruch gegen einen Straßentunnel in unserer Nähe eingelegt haben, weil er zu noch mehr Autoverkehr in einem Viertel führen würde, in dem Lärm und Feinstaub schon jetzt die Gesundheit gefährden. Das Verfahren geht in die nächste Runde, und wir müssen alle noch einmal eine Stellungnahme abgeben. Einige der Leute, die widersprochen haben, kennen sich mit der Stadtentwicklung und Verkehrsplanung sehr gut aus. Ich habe wieder einmal viel gelernt (und wünsche mir dieselbe Gründlichkeit in der Content-Strategie).

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Ich versuche, Content-Strategie als Teil einer sehr breit verstandenen Semiotik zu verstehen. Anlass ist für mich ein Aufsatz Bruno Latours (Latour, 1998b, französisches Manuskript: Latour (1998a)). Mich interessieren dabei vor allem zwei Punkte:

  1. Die énonciation, die Äußerung eines Inhalts, ist entscheidend für das Verständnis des Inhalts—die Interpretation des Inhalts (ohne die es ihn nicht geben kann) erzeugt immer Bezüge zu den Situationen des Akteurs, der den Inhalt äußert (französisch: énonciateur), und des Akteurs, an den er gerichtet ist (französich: énonciataire).
  2. Diese Situationen werden in der Semiotik nicht als gegebene, außersprachliche Kontexte beschrieben, sondern sie sind selbst nur über Inhalte/Äußerungen/Semiosen erfassbar.

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Ich vermute, dass Leute wie @sascha_p auf diesem Niveau reagieren (und das ausgerechnet als Daimler-Mitarbeiter), weil sie merken, dass es jetzt tatsächlich um und gegen das Wachstum geht. Sehe das als positives Signal.
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Vorschlag: 50% der Twitter-Kundigen, die sich mit einem Schmierenkomödianten wie H.C. Strache beschäftigen, retweeten einmal am Tag eine Meldung zur Klima- oder zur Biodiversitätskrise. Wäre eine gute Parallelaktion zu #KlimaVor8