Ich habe gestern die Aufnahme eines Abends mit Bruno Labour und Hans Joachim Schellnhuber im Berliner Haus der Kulturen der Welt gehört, größtenteils sogar zweimal. Latour stellt die zentralen Thesen seines Buchs Où atterrir? vor, das jetzt auf Deutsch als das terrestrische Manifest erschienen ist. Schellhuber, so verstehe ich es, konkretisiert in dem anschließenden Gespräch vieles von dem, was Latour eher begriffs- und forschungsorientiert formuliert. Weiterlesen

(Vorbemerkung: Dieser Text dient der Diskussion und Selbstverständigung, er ist unvollständig und lückenhaft. Ich möchte diesen Ansatz bald ergänzen und ausbauen, vielleicht zu einem Buch.) Ich habe mich in den letzten Jahren immer wieder mit der Frage beschäftigt, was Content-Strategie ist, wie man sie definieren kann. Ich bin zu immer neuen Definitionen gekommen, jedenfalls für mich selbst. Keine dieser Definition hat mich wirklich befriedigt und überzeugt. Weiterlesen
Kristina Halvorson hat bei des SXSW 2018 dargestellt, was sie heute unter Inhaltsstrategie versteht. Wahrscheinlich kann niemand in der Contentstrategie-Community so gut wie sie für Nicht-Contentstrategen auf den Punkt bringen, was Contentstrategie ist, und dabei die Punkte treffen, in denen die meisten Contentstrateginnen und -strategen übereinstimmen. Weiterlesen
Vorbemerkung: Den folgenden Beitrag habe ich im Sommer für das Buch Fresh Content geschrieben. Er ist als Einführung in Social Media-Inhalte gedacht. Ich habe mich beim Schreiben schwer getan—vielleicht, weil man über Social Media-Inhalte als solche schwer etwas Zusammenhängendes sagen kann. Heute würde ich schon vieles anders formulieren. Ich glaube aber, dass die Thematik der Relevanz, auf die ich vor allem über Audience, Relevance, and Search von James Mathewson aufmerksam geworden bin, sich gut als Ausgangspunkt für eine Einführung in soziale Medien und ihre Nachfolge-Formate eignet. Weiterlesen

Mich fasziniert eine Formulierung, die Teodora Petkova in einem Tweet wie nebenbei verwendet, um auf ein Blogpost hinzuweisen: digital text, having found its great home – the Web. Diese Formulierung drückt sehr genau aus, was das Web für Texte heute ist: ihre Heimat, der Raum, in den sie gehören und in denen sich ihre Möglichkeiten am besten verwirklichen lassen. Wenn man es so versteht, ist das Web nicht ein Kanal, eine Plattform für Publikationen neben anderen, sondern es hat einen besonderen Status. Weiterlesen