Lost in the Cloud? #25—Katastrophe EU-Urheberrechts-Richtlinie

Lost in the Cloud? #25 – Katastrophe EU-Urheberrechts-Richtlinie

Das Thema der Woche war auch für Dietmar und mich die EU-Urheberrechtsrichtlinie , die hoffentlich nicht so umgesetzt wird, wie sie das EU-Parlament beschlossen hat. Wir hatten auch noch etwas Zeit, um auf eine Studie hinzuweisen, die zeigt, dass es in B2B-Praxis so gut wie nie lineare Customer-Journeys gibt. Bemerkenswert fanden wir auch, dass Facebook jetzt Fact-Checker auf Fotos und Videos ansetzt. Und hier in Graz fand der 17. E-Learning Tag an der FH Joanneum statt.

Lost in the Cloud? #24

Lost in the Cloud? #24: Youtube/KommAustria – Glaubwürdigkeitsratings – Hasspropaganda – Unkonferenz

Die erste Folge nach der Sommerpause. Mit Dietmar Muchitsch habe ich mich darüber unterhalten,

Je kritischer ich Facebook und die Social Media Monopolplattformen sehe, desto mehr freue mich auf diese Gespräche mit jemand, der im Geschäft ist. Wir experimentieren noch mit dem Format—Kritik ist willkommen!

Zurück von der Smart Stuff that Matters Unconference 2018

Gabriela Avram präsentiert Elmine Wijnia einen Bottle Bot.
Gabriela Avram präsentiert Elmine Wijnia den Bottle Bot.
Begonnen habe ich dieses Post in einem Café am Markt in Amersfoort. In der letzten Woche war ich bei der Smart Stuff that Matters Unconference, die Elmine Wijnia
und Ton Zijlstra in ihrem neuen Haus durchgeführt haben. Am folgenden Tag haben sie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Grillfest eingeladen. Anlass war der 40. Geburtstag von Elmine. Vor ein paar Jahren war ich bei einer ähnlichen Veranstaltung, damals zu Tons 40. Geburtstag. Andere Unkonferenzen bei Ton und Elmine, alle unter dem Obertitel Stuff that Matters, habe ich leider verpasst. Weiterlesen Zurück von der Smart Stuff that Matters Unconference 2018

No Tourists! – BarCampen auf 1600 Meter Höhe

Panorama von der Leonhardhütte aus
Panorama von der Leonhardhütte aus

Das hier ist ein sehr untypisches BarCamp: Es ist klein—ganze 11 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das Durchschnittsalter ist eher hoch—auch wenn der Ausdruck Silvercamp, der gestern fiel, übertrieben ist. Und alle werden sich wohl vor allem an die Atmosphäre der Location erinnern—einer Hütte in 1600 m Höhe, in der alle untergebracht und von morgens bis abends zusammen sind. Weiterlesen No Tourists! – BarCampen auf 1600 Meter Höhe

#alm18

Gmünden, 25.5.18.
Gmünd, 25.5.18.
Ich sitze in Gmünd in Kärnten auf der Terrasse des Gasthof Post und warte auf Jochen, der mich mit auf die Hütte zum AlmCamp nimmt. Bin gespannt. Es wird ein kleines Camp, aber das stört mich nicht—im Gegenteil. Ich freue mich auf die Leute, die ich treffen werde, und ich freue mich auf den Input. Ich war in der letzten Zeit so absorbiert, dass ich nicht sehr viel mitbekommen habe außerhalb der Hardcore-Contentstrategie-Szene. Weiterlesen #alm18

Ich fliege von Frankfurt zurück nach Graz. Ich habe über das Wochenende meinen Vater besucht und gestern mit Sascha Stoltenow und Stefan Evertz über das neue Curriculum gesprochen, das wir für #COS vorbereiten. Ich habe diesmal von Frankfurt nicht viel gesehen—die Skyline bei der Einfahrt in den Bahnhof, gestern die Hochhäuser im Westend auf dem Weg zu Sascha und dann wieder einmal die EZB, weil ich mich mit Stefan bei den Coffee Fellows in der Hanauer Straße treffe.

Blick aus dem Flugzeugfenster

Ich mag Frankfurt. Ich mag die Geschäftsmäßigkeit und das Tempo, ich mag die urbane, kapitalistische Ausstrahlung, die unbescheidene Architektur und vor allem die Internationalität. Die Menschen in der S6 nach Bad Vilbel sind so gemischt wie in London oder New York. Eben, vor dem Abflug, habe ich meinen Kaffee von einer Frau bekommen, zu deren Dienstkleidung eine Namensschild mit einer deutschen, einer britischen und einer äthiopischen Flagge gehört. Es zeigt, welche Sprachen sie spricht. Für mich steht es für ein zivilisiertes Verständnis von Begriffen wie “Heimat” und “Identität”: Identifizieren will ich mich nur mit einem Patchwork, mit einer Kombination von Fragmenten, die auf andere Fragmente verweisen, und die man auch anders kombinieren könnte.

In Deutschland sind verschwitzte Trachtenjankerträger auf dem Vormarsch, und in dem Land, in das ich zurückreise, sind sie an der Regierung. In Ungarn vertreiben hasserfüllte Provinzler wieder einmal die Intelligenz. Solche Leute können mich leicht provozieren und ich helfe ihnen damit noch, auf sich aufmerksam zu machen. Die Frankfurter Atmosphäre ermutigt mich, ruhig zu bleiben und sie selbstbewusst zu verachten. Buntheit und Beweglichkeit sind reizvoller als Regression und Monotonie.

„Merkqualität“—Notizen zu Ernst Giselbrecht

Ich versuche die Notizen zu ordnen, die ich mir am Dienstag beim Vortrag von Ernst Giselbrecht im Haus der Architektur gemacht habe. Vorgestellt wurde die neue Publikation Ernst Giselbrecht + Partner – Vernetzte Architektur über die Projekte des Büros in den vergangenen 10 Jahren. 

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