Ich habe nicht erwartet, dass unsere Regierungen (Österreich, Deutschland) so konzeptlos und im Ergebnis so wenig zugänglich für wissenschaftliche Beratung (bei beidem unterstützt von vielen Medien) reagieren. Schlechte Vorzeichen für die Klimakrise.

Hochschulen wie die @fh_joanneum, an der ich arbeite, müssen jede Zusammenarbeit mit den Firmen, die diese Herren vertreten, z.B. @AVL_List und @MagnaInt, einstellen. Wir können nicht die nächste Generation ausbilden und ihr zugleich ihre Zukunft nehmen.

Weiter oben auf der Trumpismus-Skala ist nicht mehr viel Platz: Berichten über die größte Krise mindestens dieses Jahrhunderts ist Angelegenheit einer “parteiischen Interessengruppe”.

Das strukturelle Staatsversagen erleben wir auch beim Klimaschutz. Deshalb ist ziviler Ungehorsam nötig.

As a very relevant perspective see @BrunoLatourAIME on the impossible utopia of a modernized globe: Down to Earth: Politics in the New Climatic Regime

Chantal Mouffe : «La gauche doit offrir une perspective de sortie de crise qui tienne compte du désir de protection» by Charlotte Belaïch (liberation.fr)
La philosophe politique belge explique à «Libération» les sorties de crises possibles pour la gauche, autant de la crise sanitaire actuelle que des crises internes empêchant un projet commun.

“… people who will oppose the reforms needed to make the green transition. Many young people in the climate movements, whom I admire, think it’s a question of common sense. Unfortunately not, it is a fight in which there is an adversary.” @ChantalMouffe

Grüner Klimasprecher: Nicht die ganze ÖVP trägt Klimakurs mit (DER STANDARD)
Die Klimaziele im Regierungsabkommen werden nur von einem Teil der ÖVP mitgetragen, sagt der grüne Abgeordnete Lukas Hammer

“Aus meiner Sicht geht es bei dem Grundrecht auf Klimaschutz auch darum, dass Einzelpersonen oder Organisationen das Recht haben, fehlenden Klimaschutz einzuklagen.” Informatives, aber nicht hoffnungsfrohes Interview mit @lukas_hammer in @derStandardat