2012 hat Howard Rheingold einen Social Media Literacies Syllabus für College-Studenten als Google Doc veröffentlicht. Er beruht auf Rheingolds Buch Net Smart. Seit Mai gibt es auch eine Version für High Schools. Die Dokumente können frei kommentiert, kopiert und weiterverwendet werden.

Rheingolds Syllabus beschreibt die am besten durchdachte und vermutlich auch die am besten erprobte Einführung in soziale Medien, die ich kenne. Ich wünschte mir, dass ich Rheingold in den letzten Jahren nicht aus der Ferne beobachtet, sondern mehr seiner Ansätze tatsächlich praktisch ausprobiert hätte. Ich habe mir den Zugang zu Rheingold selbst erschwert, weil ich mich zu sehr für die Systematik hinter seinem Konzept interessiert habe, statt für die Praxis, die er vermittelt. Ich habe mir einige Punkte notiert, auch für eine gründliche Beschäftigung mit Rheingolds Buch: Weiterlesen

Heute habe ich zum zweiten Mal #MMC13 - der Open MOOC-Maker Course 2013" rel="noopener noreferrer">einen einstündigen Hangout ON Air moderiert – wieder für unseren Open MOOC Maker-Course #mmc13. Wie #MMC13 - der Open MOOC-Maker Course 2013" rel="noopener noreferrer">in der letzten Woche bin ich jetzt danach ziemlich erschöpft. Ich schaue mir die Aufzeichnung an und stelle fest, wie wenig von der Diskussion ich wahrgenommen habe, während ich moderiert habe.

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Bei zwei Kursen, dem #MMC13 und dem Content Strategy-Kurs des Web Literacy Lab, bin ich gerade an Hangouts On Air (HOAs) beteiligt. Ich lerne viel über das Format—das meiste durch die Fehler, die wir machen. Der HOA gestern Abend war der erste, mit dem ich halbwegs zufrieden war. Hier ein paar erste Tipps—wahrscheinlich werde ich sie bald ergänzen. (Nicht abschrecken lassen, HOAs sind leicht abzuhalten, und man muss die meisten Fehler wohl einmal selbst gemacht haben!)

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Lese endlich Knowing Knowledge (PDF, hier Link zur Printversion bei Amazon.de) von George Siemens. Gestern hat Claudia Bremer in dem kurzen Artikel Konnektivismus darauf hingewiesen, dass Siemens den Konnektivismus nicht als eine Lerntheorie versteht, sondern als ein praktisches Konzept für das Lernen in der Netzwerkgesellschaft. Das hat das Buch für mich interessanter gemacht—ich kann die Universaltheorien über das Lernen und die Gesellschaft nicht mehr verkraften, und die Komplettgebäude wie der Konstruktivismus, die Systemtheorie oder eben der Konnektivismus sind mir ein Graus.

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Ist der #MMC13, an dem ich gerade als Organisator teilnehme, tatsächlich ein Massive Open Online Course, oder handelt es sich eigentlich um einen zentralisierten Kurs, der von den Organisatoren gesteuert und kontrolliert wird? Unter anderem haben meine Kollegin Jutta Pauschenwein und Jasmin Hamideh diese Frage gestellt. Sie fühlen sich von uns stärker betreut und kontrolliert als bei den MOOCs, an denen sie bisher teilgenommen haben, z.B. solchen, die George Siemens und Stephen Downes selbst organisiert haben.

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