Very interesting. Have a look at Ton Zijlstra‘s ideas about organizing content by social distance, e.g. My Ideal RSS Reader!

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Am Freitag gebe ich wieder einmal bei der Summer Business School der FH ein Seminar zum Texten für das Web mit Google und Co., diesmal zusammen mit Carmen Ausserhuber. Zur Vorbereitung habe ich im Juli endlich das SEO-Buch von Franz Enzenhofer gelesen. Ich versuche gerade, in meine alte SEO-Präsentation einzuarbeiten, was ich dabei gelernt habe—und das ist ziemlich viel.

Cover von: Franz Enzenhofer, Understanding SEO
Cover von: Franz Enzenhofer, Understanding SEO

Hier ein Versuch, thesenartig einige der wichtigsten Aussagen des Buchs aufzulisten (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Ordnung):

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Im letzten Jahr sind für mich zwei Entwicklungen wichtig geworden, die selten miteinander in Verbindung gebracht werden: das Engagement für Postwachstum, Degrowth oder Décroissance, und die IndieWeb-Bewegung. Unter IndieWeb versteht man ein offenes, von den individuellen Usern kontrolliertes und gehostetes Web. Es erinnert an das Web der 90er Jahre, integriert aber die inzwischen hinzugekommenen Funktionalitäten der sozialen Medien mit offenen Technologien und verzichtet dabei auf zentralistische Lösungen.

Man kann das IndieWeb als ein Mittel verstehen, um die Ziele der Degrowth-Bewegung zu erreichen, also als ein Medium, das mit minimalen Hardware- und Software-Ressourcen auskommt. Außerdem verfolgen das IndieWeb und die Degrowth-Bewegung ähnliche Zielsetzungen, können sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen. Beide Strömungen beruhen auf ähnlichen Prinzipien, auch wenn diese Prinzipien sicher oft ganz verschieden formuliert werden.

  • Degrowth ist die einzige realistische Möglichkeit, Klimawandel und Massenaussterben in einer absehbaren Zukunft zu begrenzen.
  • Degrowth ist nur möglich, wenn wir soziale und wirtschaftliche Strukturen schaffen, die ohne Wachstum funktionieren.
  • Das IndieWeb ist eine solche Struktur, die von den Teilnehmern selbst dezentral aufrechterhalten werden kann.
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Heute unterwegs nach London zu einer Präsenzwoche, zum ersten Mal mit dem Zug, und zum ersten Mal nicht als Studiengangsleiter. Versuche gerade, mit dem Indieweb etwas weiter zu kommen. Habe gerade OwnYourSwarm aktiviert und mit microblog.wittenbrink.net verbunden. Außerdem habe ich das WordPress-Micropub-Plugin installiert und aktiviert. Eine Sache, die ich jetzt verstehen möchte: Kann ich micro.blog und WordPress sinnvoll nebeneinander benutzen?
Danke, Ton! Ich stehe noch ganz am Anfang, obwohl ich die IndieWeb-Plugins schon lange installiert habe. Ich würde dieses Gebiet gerne mit dir und deinem Netzwerk zusammen entdecken. Ich muss jetzt erst einmal die Probleme, die ich lösen muss, in eine Ordnung bringen. Zum Teil hängen sie damit zusammen, dass und wie ich WordPress und Jetpack benutze.
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Das freut mich sehr zu lesen, Heinz! Falls ich irgendwie behilflich sein kann, gerne. Auch kann es nützlich sein das wir unsere Blogs gegenseitig als Material für Experimente betrachten. zB bei Webmentiontests. Replied to a post by Heinz Wittenbrink Heinz Wittenbrink
Ich möchte konsequenter Indie…

Ich möchte konsequenter IndieWeb-Techniken benutzen, deshalb habe ich gerade Matthias Pfefferles Thema Autonomie installiert und werde damit experimentieren. Themen, die mich jetzt besonders interessieren:

In der letzten Folge des Working Draft-Podcast spricht Philipp Naderer über Webtechnologie beim ORF. Den Inhalt beschreiben die Shownotes sehr gut:

Philipp erzählt, wie es ein Team von ganzen 11 Webnerds schafft, die ORF-Webseite mit bis zu 3,6 Mio Usern im Monat zu bespielen. Die Infrastruktur baut auf die JVM auf und nutzt ein DIY-CMS, viel Caching sowie Apache … und seit 1998 serverseitiges JavaScript! Lange vor Node kam schon das Ruby-on-Rails-artige JS-Framework Helma zum Einsatz, heute eher RingoJS (mit Features wie CommonJS-Modulen und Packages). Das ganze basiert auf Rhino, einer ECMAScript-Implementierung für die JVM. Wir quatschen über Ringo im Vergleich zu NodeJS, GraalVMals möglichen V8-Ursupator, ein Leben ohne Cloud im Jahr 2019 und über den Einsatz von Vue und Angular bei ORF.at

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Ich habe meine Website—im wesentlichen mein Blog—lange bei Advania laufen lassen. Ursprünglich hatte ich eine virtuelle Maschine bei der isländischen Firma Greenqloud. Einerseits bot Greencloud damals einen Betrieb mit grüner Energie an, andererseits war mir ein Provider in Island sympathisch, weil ich zur Not einen Server außerhalb der USA und Europas zur Verfügung haben wollte, und zwar um ausprobieren zu können, wie man Kontrollen beim Publizieren umgehen kann. Greencloud hat das Hosting dann an Advania verkauft, und Advania bietet privaten Einzelnutzern diesen Service jetzt nicht mehr an.

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