Danke, Ton, für die ToDo-List für das IndieWebCamp in Nürnberg. Ich kann leider nicht kommen, weil wir am Studiengang die erste Präsenzwoche in diesem Semester haben. Bin gespannt., was herauskommt—besonders wegen der Punkte zu RSS!

Replied to IndieWebCamp Potential List of Things to Do by Ton ZijlstraTon Zijlstra (Interdependent Thoughts)
In just over a week I will be joining the Nuremberg IndieWebCamp, together with Frank Meeuwsen. As I said earlier, like Frank, I’m wondering what I could be working on, talking about, or sharing at the event. Especially as the event is set up to not just talk but also build things. So I went throu…

Bei einer Veranstaltung des steirischen Herbst hat Dieter Halwachs auf Édouard Glissant und sein positives Verständnis der Kreolisierung hingewiesen.

Glissant hat sich als Dichter und als Theoretiker mit der Globalisierung beschäftigt—wobei er aber dem Begriff der Globalisierung (frz. Mondialisation) einen anderen, den der Mondialité entgegensetzt. Dieses Wort würde ich im Deutschen sowohl mit Globalität wie mit Weltlichkeit oder Welthaftigkeit wiedergeben. Mondialité meint die Welt als Horizont oder Bezugsrahmen der Handlungen der Einzelnen. Mondialisation ist dagegen die Vereinheitlichung der Welt durch ihre Unterwerfung unter kommerzielle, militärische und politische Interessen.

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Bild: Matt Katzenberger https://www.flickr.com/photos/matthileo/3890925149. Some rights reserved https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/
Bild: Matt Katzenberger https://www.flickr.com/photos/matthileo/3890925149. Some rights reserved https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/

Unter Bloggern ist die große Panik wegen des DSGVO ausgebrochen. Ich kenne mich mit diesem Thema nicht wirklich aus. Ich versuche aber, DSGVO-konform zu sein, was mir sicher noch nicht vollständig gelingt. Ein Punkt, der mir noch völlig unklar ist: Ich betreibe diese Website bei Advania in Island, also außerhalb der EU. Einerseits weiß ich nicht, ob ich mich damit überhaupt formal an die DSGVO halten müsste, andererseits vermute ich, dass ich auch rechtlich gesehen die User darauf aufmerksam machen muss.

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Maël Roth hat sich neulich auf Facebook knapp und deutlich gegen die Kritik an den sozialen Medien gewendet, die inzwischen zur einem Thema der Hauptnachrichten geworden ist. Ich habe selbst in der letzten Zeit auch einiges dazu geschrieben, und ich kann noch nicht sagen, dass ich zu einer eindeutigen Position gefunden habe. Ich habe mich jetzt pragmatisch erst einmal dafür entschieden, bei allen meinen mobilen Geräten Facebook und auch den Facebook Messenger zu löschen. Auf dem Computer verwende ich den Facebook Container von Mozilla. Ich verhindere also, dass Facebook Daten über mein Surfverhalten bekommt, und, was mir noch wichtiger ist, ich komme gar nicht in Versuchung, ständig auf jedem Gerät in meinen Facebook-Newsfeed zu gehen. Ich bin schon vor einiger Zeit dazu übergegangen, kurze Posts nicht über Facebook zu schicken, sondern über mein Microblog, von wo sie dann automatisch (oder manchmal auch manuell) auf Facebook weitergeschickt werden.

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Nur Nationen mit inklusiven politischen und wirtschaftlichen Institutionen leben dauerhaft im Wohlstand. Aus dieser These von Daron Acemoğlu und James A. Robinson lässt sich für die Netzpolitik viel lernen. Sie liefert eine pragmatische und utilitaristische Begründung dafür, ein pluralistisches Netz zu fordern und dort gegen politische und wirtschaftliche Oligarchien zu kämpfen. Weiterlesen