Thomas Pleil beschreibt seine Erfahrungen mit dem Darmstädter Übungsblog PR-Fundsachen. Nach unseren Erfahrungen in Graz, z.B. mit dem Mursurfer, kann ich vieles davon unterstreichen. Es fällt jungen Journalisten, die gerade traditionelle Textsorten lernen, nicht leicht, auf den Improvisations-Stil eines Weblogs umzusteigen, aber der Versuch lohnt sich. Auch ich habe übrigens den Eindruck, dass die meisten Studierenden ungern englische Weblogs verfolgen.

Ein Grund dafür, dass viele Studierende nicht gleich zu begeisterten Bloggern werden, liegt wohl darin, dass sie genügend andere Kommunikationsformen verwenden können, unter sich wie im Austausch mit den Lehrenden. Am besten eignet sich Bloggen vielleicht für das distance learning.

Thomas Pleil versucht mit den PR-Fundsachen und mit dem PR-Wiki, Web-2.0-Schreibformen zu unterrichten. Begründung: Web 2.0-Techniken lassen sich nicht als etwas Abgeschlossenes lehren, und die Studierenden müssen gerade hier neben theoretischem Wissen praktische Erfahrungen sammeln. So werden Blogs und Wikis zugleich zu Gegenständen und Mitteln des Studiums.

Fragen: Welche Inhalte eigen sich für das Blog, welche für das Wiki? Gibt es Erfahrungen mit Blikis wie Vanilla im Unterricht? Funktioniert ein Blog am besten als Plattform, über die eine Gruppe von Studierenden kommuniziert, oder kann man es in einer Hochschule auch über Jahrgangs- und Seminargrenzen hinweg verwenden?

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