Mir fällt da der @AgendaAustria-Kommunikator im Morgenjournal ein: An Kinder gerichtete Werbung sei harmlos, das Verhalten der Eltern entscheidend. Der Kurzschluss zur Verantwortung des Einzelnen (ich meine nicht @ThPrenner) ist meist Wirtschafts-PR https://oe1.orf.at/player/20201118/618260/1605683690000.

Wenn ich es richtig verstehe, ist die Pandemie im Augenblick ausserhalb jeder Kontrolle: Erich Neuwirth auf Twitter: “Die allerschlechtesten Nachrichten zuerst. Danach kommen nur die schlechten. Heute (9:30) 3549 Hositalisierte, 321 mehr als gestern. 495 Fälle auf der Intensivstation, 22 mehr als gestern. Und 45 COVID-Todesfälle.” / Twitter. Ich verstehe nicht, warum man da nicht im Zweifelsfall die rigorosere Maßnahme wählt – es geht um Menschenleben und die Vermeidung einer langen Krise.

Und das scheint mir mit einer Art “Ingroup-Denken” zusammenzuhängen, das bestimmt, was gesagt und was nicht gesagt werden kann und soll. Leute, die professionell die Wahrheit sagen sollen, sind dafür vielleicht besonders anfällig.

Hab’ kurz an die Verantwortung der Journalist*innen beim Berichten über die ökologischen Krisen gedacht. Ich fürchte, dass da gerade fast die ganze Zunft (und ihre Arbeitgeber) versagt. Für berichtbar und zumutbar wird viel weniger gehalten als das wissenschaftlich Gesicherte.1/2

I have learned a lot! Now I see change management in a completely new light—also with respect to and . @XRebellionAT

Ganz meinerseits, freue mich auf die Fortsetzung! Und @hypothes_is gefällt mir für solche Diskussionen gut, auch wenn man dann die Fäden wieder zusammenführen sollte.

Schwache Antwort der ARD. würde genau den wissenschaftlichen Kontext bieten, den viele Nachrichten aussparen. Schade, dass nicht einmal öffentlich-rechtliche Medien ihre Verantwortung für die ökologischen Katastrophen verstehen.