Ich habe vor zwei Tagen geschrieben, dass mir im vergangenen Jahr der Fortschrittsoptimismus verloren gegangen ist, der für mich selbstverständlich war, seit ich mich mit Web-Themen beschäftige. Seit ich mein letztes Post abgeschickt habe, habe ich versucht genauer zu formulieren, was ich damit meine, und zu überlegen, wie man ohne eine globale Fortschrittsideologie produktiv mit dem Web umgehen kann. Es gelingt mir aber nocht nicht wirklich, meine Gedanken zu diesem Themenkomplex zu ordnen, und ich würde darüber vielleicht gar nichts schreiben, wenn ich mein Post neulich nicht mit einer (1) im Titel versehen hätte. Mir ist klar, dass ich mich hier in begrifflichen Untiefen bewege, dass ich einerseits leicht in Trivialitäten abgleiten kann und andererseits viele Überlegungen und Texte berücksichtigen müsste, mit denen ich mich noch nicht beschäftigt habe. Hier also ein improvisierter Text, wie ich ihn auf einer BarCamp-Session mit der Bitte um Diskussion vortragen würde.

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Gabriela Avram präsentiert Elmine Wijnia einen Bottle Bot.

Gabriela Avram präsentiert Elmine Wijnia den Bottle Bot.

Begonnen habe ich dieses Post in einem Café am Markt in Amersfoort. In der letzten Woche war ich bei der Smart Stuff that Matters Unconference, die Elmine Wijnia
und Ton Zijlstra in ihrem neuen Haus durchgeführt haben. Am folgenden Tag haben sie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Grillfest eingeladen. Anlass war der 40. Geburtstag von Elmine. Vor ein paar Jahren war ich bei einer ähnlichen Veranstaltung, damals zu Tons 40. Geburtstag. Andere Unkonferenzen bei Ton und Elmine, alle unter dem Obertitel Stuff that Matters, habe ich leider verpasst. Weiterlesen

Das barcamp.digital in Wien bei Microsoft ist schon drei Wochen her. Ich komme erst jetzt zu einem Rückblick. Meine Kollegin Lea und ich hatten während des Camps fast immer den virtuellen Hut unseres Studiengangs aufgesetzt. Ich suchte Hinweise dazu, wie gut wir mit unserem liegen, und natürlich auch dazu, wie wir uns am besten präsentieren. Für mich stand deshalb das #coscamp, also der Track zur Content-Strategie im Mittelpunkt, bei dem wir Mitveranstalter waren. Weiterlesen

Grazer BarCamp 2013 (© Lucas Kundigraber)
An diesem Wochenende treffen sich die Organisatoren des BarCamp Graz 2015 zu einem Mini-Camp zur Ausrichtung der nächsten Camps. Ich habe mich an der Organisation der letzten Grazer BarCamps nicht beteiligen können, aber ich war involviert, weil sie bei uns an der FH stattfanden – so wie auch das nächste Camp vom 17. bis zum 19. April. Ich will den Leuten, die die eigentliche Arbeit machen, nicht hineinreden. Hier nur eine Idee, die mir schon länger durch den Kopf geht, und die sich weniger an die Organisatoren richtet als an die Grazer BarCamp-Szene insgesamt. Ich bin an diesem Wochenende in Berlin, sonst hätte ich sie bei dem Minicamp heute auch präsentiert. Weiterlesen

Auf der Rückfahrt von einem Verwandtenbesuch habe ich am Freitag in Wuppertal Astrid Christofori getroffen und mit ihr ein paar Stunden über Social Media-Kultur gesprochen. Ich habe Astrid erst im Oktober auf dem Coscamp in Dieburg (Hashtag: #cosca14) kennengelernt. Dort haben wir eine fast spontane Session über Rollenbilder von Content-Strategen und BarCamp-Besuchern veranstaltet1.
Ich habe damals wohl nicht wirklich verstanden habe, warum Astrid die Idee zu dieser Session hatte—ich war selbst ganz auf das Thema Content-Strategie fixiert. Weiterlesen