Sehr empfehlenswertes Falter-Radio zur Situation in Ungarn mit György Dalos, Gregor Mayer und Maria Berger. U.a. zum Ausnutzen der Corona-Angst Zusammenarbeit mit der Opposition zu unterbinden.
Bookmarked Corona-Putsch in Budapest –#308,Corona-Putsch in Budapest –#308 (acast)

Mit einer Zweidrittelmehrheit hat das ungarische Parlament diese Woche Notstandsgesetze beschlossen, die Premierminister Viktor Orbán außergewöhnliche Vollmachten geben. Wie verändert sich unser Nachbarland durch diese Ausnahmegesetze? Eine Analyse und einen Ausblick liefern in dieser Episode Schriftsteller und Historiker György Dalos (Berlin-Budapest), Journalist Gregor Mayer (Budapest-Wien) sowie Maria Berger, Juristin und ehemalige Richterin am Europäischen Gerichtshof. Lesen Sie den FALTER vier Wochen lang kostenlos: https://abo.falter.at/gratis For information regarding your data privacy, visit acast.com/privacy

Wegen der Nicht-Reaktion auf die Diktatur in Ungarn, und dazu Äußerungen wie diesem dümmlich-nationalistischen Tweet von @sebastiankurz, zweifle ich immer mehr daran, dass die Grünen gegen den Klimawandel etwas Substanzielles erreichen werden. Sie werden Staffage für Zyniker.
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Ich bin – angesichts der Klimakatastrophe – froh, dass die Grünen in der Regierung sind. Aber zu glauben, dass die ÖVP unter diesen Macchiavellisten paktfähig ist, ist hochgradig naiv
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Vorgestern wurde die neue Bundesregierung in Österreich angelobt, die erste mit grüner Beteiligung. Die Grünen haben einige wichtige Ministerien, und das Regierungsprogramm sieht einen Umbau zu einer ökosozialen Marktwirtschaft vor. Die Regierung wäre so nicht zustandegekommen, wären nicht im letzten Jahr auch in Österreich Zehntausende für den Klimaschutz auf die Straße gegangen. Das Programm der Regierung bleibt trotzdem unbestimmt, in entscheidenden Punkten hat man sich offenbar noch nicht einigen können.
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Eine Dekarbonisierung bis 2040 wirkt bei den meisten kühn, aber Katastrophen wie die Brände in Australien zeigen, dass auch das noch zu langsam ist. Und niemand sagt deutlich, dass der Klimaschutz in Vielem nur gegen die Wirtschaft durchgesetzt werden kann. 2/2

Habe gerade erst erfahren, dass sich Gottfried Kirchengast wegen der Untätigkeit der Regierung aus Protest aus der Kommunikation für das Klimanetzwerk Österreich zurückzieht. Das hat mehr Aufmerksamkeit verdient: Klimaexperte zerpflückt Bierleins Klimaplan

Bookmarked “Rote Linie überschritten”: Klimaexperte zerpflückt Bierleins Klimaplan (www.kleinezeitung.at)
Österreichs führender Klimaexperte Gottfried Kirchengast hält nichts vom Klimaplan der Übergangsregierung. Dieser müsste “komplett neu aufgesetzt” werden. Und zieht sich aus Protest aus dem Klimanetzwerk zurück.
Zeigt, um es platt zu sagen, dass Spitzenpolitiker nicht nur nicht verantwortungsvoller handeln als andere Menschen, sondern auch selten klüger. Katastrophal, wenn es tatsächlich wichtig ist, wissenschaftliche Fakten zu verstehen.
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