Ich bin – angesichts der Klimakatastrophe – froh, dass die Grünen in der Regierung sind. Aber zu glauben, dass die ÖVP unter diesen Macchiavellisten paktfähig ist, ist hochgradig naiv
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Vorgestern wurde die neue Bundesregierung in Österreich angelobt, die erste mit grüner Beteiligung. Die Grünen haben einige wichtige Ministerien, und das Regierungsprogramm sieht einen Umbau zu einer ökosozialen Marktwirtschaft vor. Die Regierung wäre so nicht zustandegekommen, wären nicht im letzten Jahr auch in Österreich Zehntausende für den Klimaschutz auf die Straße gegangen. Das Programm der Regierung bleibt trotzdem unbestimmt, in entscheidenden Punkten hat man sich offenbar noch nicht einigen können.
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Eine Dekarbonisierung bis 2040 wirkt bei den meisten kühn, aber Katastrophen wie die Brände in Australien zeigen, dass auch das noch zu langsam ist. Und niemand sagt deutlich, dass der Klimaschutz in Vielem nur gegen die Wirtschaft durchgesetzt werden kann. 2/2

Habe gerade erst erfahren, dass sich Gottfried Kirchengast wegen der Untätigkeit der Regierung aus Protest aus der Kommunikation für das Klimanetzwerk Österreich zurückzieht. Das hat mehr Aufmerksamkeit verdient: Klimaexperte zerpflückt Bierleins Klimaplan

Bookmarked “Rote Linie überschritten”: Klimaexperte zerpflückt Bierleins Klimaplan (www.kleinezeitung.at)
Österreichs führender Klimaexperte Gottfried Kirchengast hält nichts vom Klimaplan der Übergangsregierung. Dieser müsste “komplett neu aufgesetzt” werden. Und zieht sich aus Protest aus dem Klimanetzwerk zurück.
Zeigt, um es platt zu sagen, dass Spitzenpolitiker nicht nur nicht verantwortungsvoller handeln als andere Menschen, sondern auch selten klüger. Katastrophal, wenn es tatsächlich wichtig ist, wissenschaftliche Fakten zu verstehen.
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Verstehe, das hatte ich gemeint. Aber gibt es nicht wenigstens eine Presse-Aussendung oder anderes ergänzendes Material?
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In der letzten Folge des Working Draft-Podcast spricht Philipp Naderer über Webtechnologie beim ORF. Den Inhalt beschreiben die Shownotes sehr gut:

Philipp erzählt, wie es ein Team von ganzen 11 Webnerds schafft, die ORF-Webseite mit bis zu 3,6 Mio Usern im Monat zu bespielen. Die Infrastruktur baut auf die JVM auf und nutzt ein DIY-CMS, viel Caching sowie Apache … und seit 1998 serverseitiges JavaScript! Lange vor Node kam schon das Ruby-on-Rails-artige JS-Framework Helma zum Einsatz, heute eher RingoJS (mit Features wie CommonJS-Modulen und Packages). Das ganze basiert auf Rhino, einer ECMAScript-Implementierung für die JVM. Wir quatschen über Ringo im Vergleich zu NodeJS, GraalVMals möglichen V8-Ursupator, ein Leben ohne Cloud im Jahr 2019 und über den Einsatz von Vue und Angular bei ORF.at

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