2012 hat Howard Rheingold einen Social Media Literacies Syllabus für College-Studenten als Google Doc veröffentlicht. Er beruht auf Rheingolds Buch Net Smart. Seit Mai gibt es auch eine Version für High Schools. Die Dokumente können frei kommentiert, kopiert und weiterverwendet werden.

Rheingolds Syllabus beschreibt die am besten durchdachte und vermutlich auch die am besten erprobte Einführung in soziale Medien, die ich kenne. Ich wünschte mir, dass ich Rheingold in den letzten Jahren nicht aus der Ferne beobachtet, sondern mehr seiner Ansätze tatsächlich praktisch ausprobiert hätte. Ich habe mir den Zugang zu Rheingold selbst erschwert, weil ich mich zu sehr für die Systematik hinter seinem Konzept interessiert habe, statt für die Praxis, die er vermittelt. Ich habe mir einige Punkte notiert, auch für eine gründliche Beschäftigung mit Rheingolds Buch: Weiterlesen

Wer sich für Content-Strategie und User Experience-Design interessiert, kann sich darüber am Donnerstagnachmittag im Wahrnehmungslabor der FH Joanneum unterhalten. Das Web Literacy Lab organisiert das Meeting zusammen mit den Design-Studiengängen der FH im Rahmen des Designmonat Graz. Wir haben Christian Henner-Fehr und Judith Denkmayr aus Wien eingeladen und hoffen auf Input aus der Praxis zum Thema Webinhalte. Konrad Baumann und seine Studenten werden über ihre Forschungen zur (katastrophalen) Usability der Websites großer österreichischer Firmen beerichten. Brigitte Radl und ich werden kurz präsentieren, was Content-Strategie ist und warum wir uns beim WLL darauf konzentrieren.

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Ich habe gestern schon kurz auf John Udells Seven ways to think like the web hingewiesen.
So präzise und verständlich habe ich Grundsätze der Kommunikation im Web noch nie formuliert gefunden. Eigentlich müsste man das ganze Post übersetzen. Wenn ich Zeit finde, werde ich das tun. Hier wenigstens die Grundsätze selbst in einer deutschen Version mit einigen eigenen Bemerkungen:

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Ich stelle mir seit einiger Zeit die Frage, wie man Web Literacy beschreiben kann. Dabei meine ich mit Web Literacy die Bildung, die man braucht, um im Web erfolgreich zu kommunizieren, oder: die Bildung, die nötig ist, um die Möglichkeiten des Webs zu nutzen, als Individuum wie als Gruppe.

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220px-Walter-ongIch habe Walter Ongs Orality and Literacy: The Technologizing of the Word1 vor allem gelesen, weil mich interessiert, was das Besondere an der Schriftlichkeit im Web ist. Ong schreibt in diesem Buch zwar nicht direkt über das Web—es ist Anfang der 80er Jahre erschienen. Aber er beschäftigt sich gründlich und historisch damit, was Schriftlichkeit ist. Dabei formuliert er Thesen, deren Übertragbarkeit auf das Web man untersuchen kann.
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Vor einer Woche habe ich versucht, die Kompetenzen zu beschreiben, die man braucht, um Newsfeeds in einem journalistischen oder redaktionellen Workflow zu verwenden. Wir sind mit diesem Programm in der Lehrveranstaltung nicht fertig geworden. Da wir gestern im selben Kurs mit dem Thema HTML begonnen haben, versuche ich hier nach demselben Schema zu beschreiben, welche Kompetenzen man im Editieren von Text für das Web benötigt.

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Heute habe ich an der FH Wien Erstsemester des Journalismus-Studiengangs in das Verwenden von Newsfeeds eingeführt. Unten, leicht überarbeitet, Notizen, die ich mir vorher gemacht habe, um die Unterrichtsziele zu beschreiben. Mit Newsfeeds umgehen zu können ist für mich ein Teil der Kompetenzen im Informationsmanagement, die zusammen mit Fähigkeiten in der Herstellung von Medien und im Identitäts- und Netzwerkmanagement Web Literacy bilden.

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