Lese endlich Knowing Knowledge (PDF, hier Link zur Printversion bei Amazon.de) von George Siemens. Gestern hat Claudia Bremer in dem kurzen Artikel Konnektivismus darauf hingewiesen, dass Siemens den Konnektivismus nicht als eine Lerntheorie versteht, sondern als ein praktisches Konzept für das Lernen in der Netzwerkgesellschaft. Das hat das Buch für mich interessanter gemacht—ich kann die Universaltheorien über das Lernen und die Gesellschaft nicht mehr verkraften, und die Komplettgebäude wie der Konstruktivismus, die Systemtheorie oder eben der Konnektivismus sind mir ein Graus.

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Ist der #MMC13, an dem ich gerade als Organisator teilnehme, tatsächlich ein Massive Open Online Course, oder handelt es sich eigentlich um einen zentralisierten Kurs, der von den Organisatoren gesteuert und kontrolliert wird? Unter anderem haben meine Kollegin Jutta Pauschenwein und Jasmin Hamideh diese Frage gestellt. Sie fühlen sich von uns stärker betreut und kontrolliert als bei den MOOCs, an denen sie bisher teilgenommen haben, z.B. solchen, die George Siemens und Stephen Downes selbst organisiert haben.

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Am Mittwoch beginnt der #MMC13. Ich nehme zum ersten Mal an einem Massive Open Online Course teil, und das gleich als einer der Mitorganisatoren (als Mann in der Küche), wie Dörte Giebel es nett formuliert hat. Ich mache mit, um das Format MOOC kennenzulernen. Mich interessiert vor allem, wie öffentlich Lernende selbst kontrollieren, was und wie sie lernen.

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Das Web als Instrument des Lernens wird langsam populär—spätestens durch Online-Universitätskurse wie die von Udacity und Coursera. Dass das Web auch Gegenstand der Bildung ist, und zwar nicht nur ein peripherer, ist weit weniger durchgedrungen. In einem Whitepaper der Mozilla Foundation werden jetzt die Web Literacies, die Fähigkeiten zum aktiven Umgang mit dem Web, sehr schlüssig beschrieben.

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Andreas Krisch hat auf mein letztes, datenschutzkritisches Post sehr sachlich geantwortet: Die Öffentlichkeit bleibt geschützt, doch nicht alles ist öffentlich. Ich freute mich dieses Thema weiter diskutieren zu können. Andreas Krischs Argumentation ist vor allem juristisch. Mit geht es vor allem um die Ebene der Nutzung von Diensten wie Google und Facebook und um die Grenzen juristischer Argumentationen in diesem Fall. Ich hoffe, dass ich nicht zu sehr an seiner Argumentation vorbeirede.

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Beim Webmontag Graz gestern abend ging es um Netzpolitik. Gäste aus Wien waren Andreas Krisch (unwatched.org) und Thomas Lohninger (AKVorrat/Initiative für Netzfreiheit). Soweit ich weiss, verdanken wir es vor allem Marc, dass eine größere Gruppe von netzaffinen Leuten in Graz ausführlich über netzpolitische Themen diskutierte.

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