Klar ist für den Energie-AG-Vorstand: „Wer A sagt, muss auch B sagen.
Wer KI jetzt schon verwendet, und wer es in Zukunft noch mehr verwenden
will, und das wollen wir ja alle, dann muss man auch Ja sagen zu diesen
KI-Rechenzentren, zu diesen Datencentern.“

Dieses grammatisch falsche Amalgam von vergifteten Binsenweisheiten könnte aus einer aktuellen Version der Letzten Tage der Menschheit stammen (Wer KI will, „muss auch Ja zu Datencentern sagen“: Oberösterreichs Energiechef in „ZiB 2“ – TV-Tagebuch – derStandard.at › Etat).

Herr Schitter reicht den PR-Bullshit eines US-Konzerns weiter. Als drohe die Apokalypse der Provinzialisisierung, wenn Google seine Angebote in Österreich mit weniger monopolistischer Power durchsetzen müsste. Und als wären die Menschen in Österreich gefragt worden, ob sie „KI“ verwenden wollen.

Eric Frey erfindet in seinem Standard-Artikel eine Windmühle, gegen die er dann kämpfen kann: Klimaschützer würden den Eindruck erwecken, wir müssten nur weniger Treibhausgase emittieren und es würde wieder kühler (Mit dieser Botschaft vermitteln Klimaexperten ein schiefes Bild – Im Fokus). Das glaubt niemand von den in den Medien interviewten Fachleuten, über die sich Frey ärgert. Sie fordern die CO2-Emissionen zu stoppen, damit es nicht noch schneller noch heißer wird. Der größte Teil des CO2, dass die Erhitzung verursacht, wurde in den letzten 30 Jahren in die Atmosphäre gepumpt. Die Emissionen steigen weiter. Die Folgen sind klar: Es wird schon bald zu noch schlimmeren Hitzewellen kommen, die bis zu 50 Tagen dauern könnten.

Continue reading