Pocket Casts spielt mir hintereinander zwei Folgen zu, die nicht nur zeitlich miteinander zu tun haben: 1,75 Billionen für Musks SpaceX? zum Börsengang von SpaceX (Derntl, 2026) und La giornata (das ich auch zum Italienischlernen höre) zu den rassistischen Pogromen in Nordirland (Pertici, 2026). Ö1 berichtet u.a. über die Deregulierung der Börse in der zweiten Amtszeit Trumps und darüber, dass SpaceX auch das Geld der ETF-Anlegenden, darunter vieler junger Männer, abgreift. Musk, X, und die Manosphere spielen nicht nur bei diesem Börsengang eine entscheidende Rolle, sondern auch beim Aufstacheln zu den Pogromen in Nordirland. In beiden Fällen wird mobilisiert. In beiden Fällen liegt die Initiative bei autoritären Führer-Figuren, vor allem bei Musk.

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Habe zum ersten Mal einen Text von Chaïm Perelman (1983) gelesen. Ich kenne Perelman als Begründer einer „neuen Rhetorik“, habe mich aber nie mit ihm beschäftigt. Jetzt interessiert mich die Frage, ob Überlegungen zu einer Rhetorik, die mehr ist als nur eine Hinführung zur „eigentlichen“ Wahrheit, für die Klimakommunikation im weitesten Sinn fruchtbar gemacht werden können.

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Ich bin dabei meinen re:publica26-Besuch nachzubereiten. Die meisten Vorträge sind auf YouTube abrufbar. Beim zweiten Ansehen merke ich noch deutlicher, wie komplex die Fragen sind, die diskutiert wurden.

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Ein zentraler Beitrag: Francesca Brias Vortrag über den Authoritarian Stack. Er geht auf ein umfangreiches Forschungsprojekt (Ergebnisse hier) zurück. Francesca Bria wird auch rhetorisch dem Ausmaß der Bedrohung der Demokratie durch die privatisierten autoritären Strukturen des US-Technofaschismus gerecht, und sie benennt die wichtigen Komponenten des neuen Machtsystems von der militärischen bis zur finanziellen Ebene.

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