US-Behörden verfolgen einen Gegner eines neuen Polizeicenters in Atlanta. Ein Grund für seinen Widerstand gegen die Cop City: Die Zerstörung eines Waldgebiets treibt die Klimakrise weiter an. Nach einem Whale Watching Trip wird der Aktivist am Flughafen festgehalten, unter dem Vorwand, man suche bei ihm nach Kinderpornografie.
Auf seinem Mobiltelefon ist Graphene OS installiert. Er verhindert eine Untersuchung des Telefons, indem er einen Code eingibt, der alle Daten löscht. Jetzt wird er von der US-Regierung belangt, weil er ein Betribssystem verwendet hat, das einen solchen wipe-Code ermöglicht.
Die Geschichte zeigt, dass die USA zu einem Überwachungsstaat werden, der jeden Gegner zu einem „Terroristen“ erklären kann. Sie zeigt aber auch, wie wichtig digitale Kompetenz für engagierte Bürger:innen ist. Die Verteidigung der Privatsphäre ist eine notwendige Bedingung demokratischen Engagements. Sie wird – immer mehr auch bei uns – als Widerstand gegen die Staatsgewalt sanktioniert. Wir brauchen Werkzeuge für konspiratives Arbeiten und müssen sie im richtigen Moment benutzen: US government targets Cop City protester over phone operating system | Atlanta | The Guardian