Liebe Ingrid, ich stimme dir zu. Wäre es aber nicht am aussichtsreichsten, offene Plattformen zu unterstützen (Fediverse, Indieweb) und durch Werbeverbote den Kommerz-Plattformen Geld zu entziehen? Öffentlich-rechtliche Konkurrenz mit ihnen halte ich für aussichtslos.

11 thoughts on “Liebe Ingrid, ich stimme dir zu. Wäre es aber nicht am aussichtsreichsten, …

  1. Bin gern für offene Plattformen, die nicht öffentlich-rechtlich sind. Die Frage ist mE, ob wir derzeit ein Marktversagen beobachten – da könnten gerade öffentlich-rechtliche Anbieter eine Lücke schließen (1/2)


  2. Wie bei klassischen Medien fände ich bei digitalen Plattformen gut, wenn wir nicht ein dominantes Modell haben, sondern Mix verschiedener Modelle (von privatwirtschaftl. finanziert via Werbung/Bezahlung bis hin zu öffentlich-rechtlich). 1 Frage: an welche Werbeverbote denkst du?


  3. Die sogenannten offenen Plattformen habe wir jetzt gefühlte dutzende von Malen scheitern sehen. Zeit anzuerkennen dass bestehende Marktmacht und Branding auch eine Rolle spielen. Da sind die Öffentlich-rechtlichen nun mal besser aufgestellt als irgendwelche wohlmeinenden Nerds.



  4. @brodnig @dlfkultur Das mit der Marktmacht stimmt–aber es ist den Öffentlich-Rechtlichen eben auch noch nie gelungen, dagegen anzukämpfen. Ich glaube, dass die Öffentlich-Rechtlichen nur als Inhaltsanbieter, aber nicht als Infrastrukturanbieter eine Chance haben.


  5. Ich glaube, dass es bei den offenen Plattformen darauf ankommt, dass viele die zu ihnen gehörenden Standards akzeptieren. So wie sich inzwischen die meisten an die HTML- und CSS-Standards halten. Das ist eine Bedingung für einen funktionierenden Markt.

  6. Das klingt jetzt vielleicht sehr naiv: Aber warum nicht über ein Verbot von an Jugendliche adressierter Werbung und von Werbung für jede Art nichtnachhaltiger Produkte denken? Von Wachstumskritikern wurde ein Verbot von Werbung schon oft gefordert.

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