Das MIT hat einen Lecture Browser entwickelt, der automatisch erzeugte Transskripte von Vorlesungen indiziert und durchsucht. Man kann sich die Vorlesungsausschnitte mit dem gesuchten Begriff als Video ansehen und das Transskript lesen. (Bei mir funktioniert das nicht, aber das kann an dem geliehenen Windows-Notebook liegen, mit dem ich gerade arbeite.)

The Lecture Browser is a web interface to video recordings of lectures and seminars that have been indexed using automatic speech recognition technology. You can search for topics, much like a regular web search engine. [MIT Lecture Browser, via Stefano’s Linotype.]

Google said Tuesday it would launch versions of its search and news Web sites in China that censor material deemed objectionable to authorities there, reasoning that users getting limited access to content was better than none. [Google to censor China Web searches | CNET News.com]

Naiv, diese Meldung in einem Weblog zu kommentieren. Sie hat es immerhin bis auf die erste Seite von Spiegel Online und in die ORF-Radionachrichten gebracht. (Wie hätte die Öffentlichkeit reagiert, wenn die New York Times oder die FAZ in der Breschjew-Zeit eine russische Ausgabe gestartet hätte — gefiltert von den sowjetischen Autoritäten?) Google hat sich damit weltweit kompromittiert. Wir werden in Zukunft nur dann frei von wirtschaftlichen und politischen Einschränkungen nach Informationen suchen, wenn es Open Source-Suchmaschinen wie Nutch! endlich mit Google aufnehmen können.

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