Meist beschäftige ich mich mit eher kurzen Formen für das digitale Publizieren, mit Blogposts oder Tweets. Kaum beachtet habe ich in den letzten Jahren leider das längstmögliche Format, nämlich das E-Book. Morgen werden Jutta Pauschenwein und ich auf der iUNIg-Tagung zum E-Book einen Workshop zum Thema Neue E-Book Formate – eine Chance wissenschaftliche Arbeiten zu publizieren? moderieren—für mich eine Gelegenheit, mich endlich wenigstens etwas in dieses Thema einzuarbeiten.

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Das Web als Instrument des Lernens wird langsam populär—spätestens durch Online-Universitätskurse wie die von Udacity und Coursera. Dass das Web auch Gegenstand der Bildung ist, und zwar nicht nur ein peripherer, ist weit weniger durchgedrungen. In einem Whitepaper der Mozilla Foundation werden jetzt die Web Literacies, die Fähigkeiten zum aktiven Umgang mit dem Web, sehr schlüssig beschrieben.

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Andreas Krisch hat auf mein letztes, datenschutzkritisches Post sehr sachlich geantwortet: Die Öffentlichkeit bleibt geschützt, doch nicht alles ist öffentlich. Ich freute mich dieses Thema weiter diskutieren zu können. Andreas Krischs Argumentation ist vor allem juristisch. Mit geht es vor allem um die Ebene der Nutzung von Diensten wie Google und Facebook und um die Grenzen juristischer Argumentationen in diesem Fall. Ich hoffe, dass ich nicht zu sehr an seiner Argumentation vorbeirede.

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Beim Webmontag Graz gestern abend ging es um Netzpolitik. Gäste aus Wien waren Andreas Krisch (unwatched.org) und Thomas Lohninger (AKVorrat/Initiative für Netzfreiheit). Soweit ich weiss, verdanken wir es vor allem Marc, dass eine größere Gruppe von netzaffinen Leuten in Graz ausführlich über netzpolitische Themen diskutierte.

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In den letzten beiden Wochen habe ich in kleinen Portionen das Buch From Papyrus to Hypertext: Toward the Universal Digital Library von Christian Vandendorpe gelesen. Es ist kein historisches und auch kein wirklich systematisches Werk, sondern eine Kette kurzer Essays, die immer wieder dieselben Themen aufnehmen und sie in verschiedene Richtungen entwickeln. Alle antworten auf die Frage, wie sich das Buch und das Lesen durch die Digitalisierung und das Web verändern.

Christian Vandendorpe, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Christian_Vandendorpe, CC BY-SA 3.0
Christian Vandendorpe, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Christian_Vandendorpe, CC BY-SA 3.0
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Ich bin gestern durch eine Facebook-Gruppe Grazer Webdesigner und -agenturen darauf gestoßen, die sich zu Recht brüskiert fühlen: Der Grazer Bürgermeister Nagl und die ÖVP machen Unternehmen ein Geschenk: Firmen erhalten eine Gratiswebsite, die von der Firma Digitalherz eingerichtet wird. digitalherz bietet Websites von der Stange z.B. für Sportvereine seit Jahren an. (Zum Protest in Graz siehe: Unmut in Kreativbranche: Grazer Bürgermeister “verschenkt” Website im Standard.)

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Ich habe neulich über Senioren und Netz gebloggt, als Vorbereitung für einen Vortrag, den ich heute beim 2. Ambient Assisted Living-Forum halte. Damals hatte ich mir unter den zu lesenden Büchern Paul B. Baltes‚ nachgelassenes Manuskript Wisdom as Orchestration of Mind and Virtue (PDF!) notiert. Jetzt bin ich wenigstens dazu gekommen, für ein paar Stunden hineinzusehen, und ich möchte noch einen Gedanken ergänzen. Continue reading