Zurück aus Dubrovnik – nach drei Wochen Urlaub, von denen ich die erste zum größten Teil im Bett verbracht habe.

Ich schreibe monothematisch: Was ich wahrnehme, sehe ich vor dem Hintergrund von Klimakrise und Überschreiten der Planetaren Grenzen. Ich wünschte mir, mein früherer Vorgesetzter Günter Riegler hätte Recht, wenn er mir vorwirft, dass ich einer Ideologie nachlaufe. Aber mein Verstand und meine wissenschaftliche Grundbildung sagen mir, dass wir mit unserer Wachstumswirtschaft geradewegs in eine Katastrophe gesteuert sind. Dieser Gedanke nimmt mir auch in Dalmatien am Meer die Unbefangenheit.

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Bin gern in dieser Bewegung 🙂 Am 26.9 beginnt die nächste Rebellionswelle in Österreich.

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Thank you for hinting to this! Most web people have not yet realized that energy consumption is an existential problem for us – on the practical and on the ethical level.

Anders Levermann hat in einem Interview in der letzten Woche festgestellt (Levermann 2020):

Einen Systemwandel können Leute gern fordern, dafür gibt’s auch legitime Gründe, aber das Klimaproblem müssen wir innerhalb der nächsten 30 Jahre lösen. In nur drei Jahrzehnten müssen wir die komplette Weltenergieversorgung umgebaut haben. Deshalb müssen wir sofort beginnen, wir können nicht auf den Systemwechsel warten. Nochmal: Das Klimaproblem ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Es muss und kann in diesem System gelöst werden.

Diese Aussage steht auf den ersten Blick in offenem Gegensatz zu einem Satz aus dem Schreiben, das Greta Thunberg, Luisa Neubauer und andere initiert und in der letzten Woche u.a. der deutschen Bundeskanzlerin übergeben haben (Charlie et al. 2020):

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Ich bin seit einer Woche in Dubrovnik. Heute ist der erste Tag, an dem ich ruhig wahrnehmen kann, wo ich bin. In den Tagen davor habe ich zwar realisiert, in welcher Umgebung ich mich aufhalte, aber die Umgebung war für mich nicht fest, sie war kein Bezugsrahmen.

Kurz nach unserer Ankunft musste ich mich mit Fieber und dann mit ständigen Durchfällen ins Bett legen. Nach ein paar Tagen, schon viel besser zurecht, habe ich festgestellt, dass mich wohl eine Campylobacter-Infektion erwischt hatte. Ich habe in den ersten Tagen der Infektion nicht einmal wahrgenommen, dass ich ernsthaft krank war. Ana musste es mir erklären.

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