Two facts/links to support your argument (probably you know them already):
Climate Change has been the preferred term of right wing propagandists (Frank Luntz) because it sounds less dangerous than global warming: They didn’t change the name from ‚global warming‘ to ‚climate change‘.
– Concerning Naomi Seibt: About her relationship to the Heartland Institute see: Exposé Shows Rise of Heartland Institute’s Climate Denial Efforts Overseas, Using Dark Money and a YouTuber | DeSmog.

Sollte jemand fragen, wozu man Content-Strategie und Content-StrategInnen braucht: SAP hat einen Content-Strategie-Chef, und er erklärt perfekt, worum es in dieser Disziplin geht. Danke Christoph Zeidler! Bemerkung: Ich hoffe, dass SAP bald auch die ökologische Bilanz aller Aktivitäten seiner Kunden transparent macht.

Ich glaube, dass wir Mineralölkonzerne wie die @omv gesellschaftlich ächten müssen, um uns noch rechtzeitig aus der fossilen Energiewirtschaft zu verabschieden. Sie müssen für das, was sie jetzt noch tun, zur Rechenschaft gezogen werden.

Ich merke leider immer öfter, dass Leute, die ich für intelligent halte, abenteuerliche Behauptungen von Klimaleugnern ernstnehmen. Die ganze Online-Marketing- und -Kommunikations-Branche mit ihrem Wachstumsfetischismus ist schon fast grotesk wissenschaftsfern.

Bin gerade bei der Vorbereitung einer Einführung in epub für die COS-Studierenden auf die Firma pagina gestoßen, die eine etwas ältere, aber sehr gut wirkende epub-Einführung auf ihrer Website hat: EPUB3 und KF8 verstehen. pagina bietet auch einen EPUB-Checker mit grafischer Benutzeroberfläche an. (Der ihm zugrundeliegende w3c/epubcheck ist ein Kommandozeilen-Werkzeug.) Nebenbei: pagina ist Mitgliedsunternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie.

Nach mehreren Monaten haben Dietmar und ich wieder eine Episode unseres Podcasts Lost in the Cloud? aufgenommen. Wir benutzen Anchor als Plattform. Dort kann man den Podcast auch abonnieren, und zwar über viele Podcast-Plattformen und auch als Plattform-unabhängigen Feed.

Click here to display content from anchor.fm.

Wir haben seit der letzten Folge eine lange Pause gemacht. Am Anfang erklären wir die Gründe dafür: den Umbau von Dietmars Agentur und bei mir das Engagement in der Klimabewegung verbunden mit einer immer kritischeren Haltung zum Marketing. In dem Gespräch haben wir, glaube ich, einen guten Ausgangspunkt für weitere Folgen gefunden. Ich hoffe, dass wir weitermachen werden, auch weil ich meine immer wachstumskritischere Position gerne mit anderen konfrontieren möchten, um nicht in ein diskursives Abseits zu geraten. Ich hoffe, dass sich Dietmar dadurch nicht missbraucht fühlt.

Beim nächsten Mal wollen wir über Sascha Lobos Realitätsschock diskutieren, das Dietmar kennt, ich noch nicht. Ich freue mich auf die Lektüre.
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Vor ein paar Tagen habe ich den Essay Wann hören wir auf, uns etwas vorzumachen? gelesen, in dem Jonathan Franzen feststellt, dass der Kampf gegen die globale Erhitzung schon verloren sei und man sich stattdessen da engagieren soll, wo man tatsächlich etwas erreichen kann: für Menschen und andere Lebewesen in der eigenen Umgebung.

Franzen schreibt mit einer Haltung, die man auch als gesunden Menschenverstand bezeichnet. In seinem Essay drückt er auf wenigen Seiten so ziemlich alles aus, was mir gegen den Strich geht—sicher auch, weil ich befürchte, dass er Recht hat oder ihm die Zukunft Recht geben wird. Dieser Haltung zu widersprechen und anders zu handeln, als es sich aus dieser Haltung ergibt, ist anstrengend. Franzen will seine Leser darin bestätigen, dass sich diese Anstrengung nicht lohnt.

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