Leider auf der Website der Süddeutschen nicht zu finden: Franziska Augsteins Bericht von der Frankfurter Gebutstagsfeier für Jürgen Habermas Der Eremit vom Starnberger See (20./21. 6. 2009, p. 15). Zitat:

Und dann sagte Habermas ein paar Sätze, die das Publikum bewegten: In jedem Seminar kann ein neues Gesicht auftauchen, ein Student, der einen unerwarteten Stein ins Wasser wirft. Das ist das Außerordentliche des universitären Lebens und Lernens. Er glaubt, dass es im Seminar nur so lange mit rechten Dingen zugeht, wie auch der Professor von seinen Studenten etwas lernen kann.

Ich kenne Leute, die akademische Titel führen und Gedanken wie diesen als Provokation empfinden. Für mich haben sie an Hochschulen nichts verloren. Habermas formuliert, was universitäres Lernen von noch so guten anderen Ausbildungen unterscheidet. Seine Sätze gelten nicht nur für die Universiät Frankfurt, sie begründen auch, warum eine FH wie unsere sich Hochschule oder University of Applied Sciences nennen kann.

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