We are, nevertheless, on the cusp of the Next Big Thing and those who are ready for the transition to 3D virtual worlds will be far ahead of the game. Those who are actually acquainted with VW will be in a position to help determine the direction of the many critical policy debates that will be engendered as the online VW experience becomes increasingly indistinguishable from the RW. [TCS Daily – The Next Big Thing, via 3pointD.]

Cox schildert, wie die aktuelle Entwicklung von Multiverse an die Visionen der ersten Jahre des Web anschließt (RW steht für Real World, VW für Virtual Worlds). Multiverse soll für das dreidimensionale Web realisieren, was der Netscape-Navigator für die erste Generation des Web war: ein Instrument zum Produzieren und zum Rezipieren, das jedem die Teilnahme ermöglichte und das Ende für geschlossene System wie Compuserve und AOL bedeutete. Bei Multiverse arbeitet eine ganze Serie von Netscape-Pionieren mit.

Ich glaube, dass die weitere Entwicklung der Nachrichtenmedien von zwei Trend bestimmt sein wird: von networks of trust, die an die Stelle der heutigen journalistischen Medien treten werden, und von dreidimensionalen Interfaces, mit denen man sich in diesen Netzen bewegen kann. Artikel wie der von Cox sind für mich ein Koffein-Stoß.

Der Artikel ist daneben auch ein gutgeschriebenes Memoiren-Kapitel über die frühen Neunziger im Silicon Valley. Er zeigt die Querverbindungen zwischen den Netscape-Ingenieuren und Autoren wie Howard Rheingold und William Gibson. (Ich wusste nicht, dass auch Rheingold am XEROX Parc gearbeitet hat. Rheingold selbst dazu: PARC Is Back!)

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