Philipp Weiss und Daniel Wisser im Literaturhaus Graz

Am Dienstag waren Ana und ich im Literaturhaus bei einer Lesung von Daniel Wisser und Philipp Weiss, moderiert von Zita Bereuter. Die Bücher, die Weiss und Wisser vorgestellt haben—Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen und Die Königin der Berge— sind sehr unterschiedlich. Jedes von ihnen hätte einen eigenen Abend verdient. (Ich werde hier Wissers Erzählung über einen MS-Patienten nicht gerecht—das liegt an meinen Interessen, nicht an der Qualität seines Texts. Eine gute Rezension gibt es im Falter.)

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„Merkqualität“—Notizen zu Ernst Giselbrecht

Ich versuche die Notizen zu ordnen, die ich mir am Dienstag beim Vortrag von Ernst Giselbrecht im Haus der Architektur gemacht habe. Vorgestellt wurde die neue Publikation Ernst Giselbrecht + Partner – Vernetzte Architektur über die Projekte des Büros in den vergangenen 10 Jahren. 

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Gerhard Rühm im Kulturzentrum bei den Minoriten

Monika Lichtenfeld, Gerhard Rühm, Paul Pechmann

Gerhard Rühm hat gestern im Kulturzentrum bei den Minoriten gelesen. Für mich war es ein seltsames Wiedersehen. In den 70er Jahren bin ich durch eine Vorlesung von Gerhard Rühm bei den Germanisten in Köln auf die experimentelle deutsche Literatur gestoßen. Einige Passagen gestern waren, wenn ich mich richtig erinnere, wie aus seinem Vortrag damals übernommen. Was mir gestern aufgegangen ist: Die Rolle der Simultaneität bei Rühm, das Erzeugen von Konstellationen.

Auf dem Bild oben: Gerhard Rühm, Monika Lichtenfeld und Paul Pechmann lesen das Minidrama "Zwei Personen wollen guter Laune sein".

Forderungen – Für Kurt Flecker

Cover des Liber amicorum für Kurt Flecker
Den folgenden Text habe ich für das Liber Amicorum verfasst, das Kurt Flecker am 18. Jänner 2018 als Geschenk zu seinem 70. Geburtstag erhalten hat. Ich freue mich sehr und bin stolz darauf, dass ich an diesem Buch mitschreiben durfte. In unserer düsterer werdenden politischen Situation fehlen Leute mit der Haltung, der Konsequenz und der Intelligenz Fleckers.

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Koki Tanaka im Kunsthaus

Koki Tanaka-Ausstellung im Kunsthaus Graz
Die Koki Tanaka-Ausstellung im Kunsthaus Graz haben wir bei einem Spaziergang besucht, ohne zu wissen was uns erwartet. Ich kannte vorher nicht einmal den Namen Tanakas. Mir ist vor zwei Wochen in der Ausstellung nicht aufgegangen, worum es bei diesen Objekten und Aktionen gehen könnte. Später setzte sich in meinem Kopf das Wort ephemer fest, auf das ich in der Ausstellung Architecture After the Future im Haus der Architektur gestoßen bin. Es trifft auch die Arbeiten Tanakas.

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Ein historisches Krisengebiet" – Karl-Markus Gauß und Lojze Wieser zu Miroslav Krleža

Karl-Markus Gauss und Lojze Wieser
Während am Samstag in Linz die Leistungsschau der Rechtsradikalen stattfand, mit dem Wahlkampfleiter des Kandidaten Hofer als einem Hauptredner, stellten in Graz Karl-Markus Gauß und Lojze Wieser in der Buchhandlung Moser die Übersetzung von Miroslav Krležas Roman Die Fahnen vor. Weiterlesen Ein historisches Krisengebiet" – Karl-Markus Gauß und Lojze Wieser zu Miroslav Krleža