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Kurzmitteilungen

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Oktober 14, 2026 · 1 minute to read

„This is Europe. Europe is reacting.“ Leider nur zu zutreffende Bemerkungen zu Strategielosigkeit und Versagen der EU auf allen relevanten Gebieten von Wolfgang Münchau im neuen Econoclasts-Podcast. Münchau ist auch realistisch, was die entscheidende Bedeutung von Öl und Gas – und damit die viel günstigere strategische Ausgangssituation Russlands gegenüber Europa – im Ukrainekrieg angeht. France is showing Europe what comes next – UnHerd

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Oktober 14, 2026 · 1 minute to read

Ich finde den palästinensischen und den israelischen Ethnonationalismus gleich abscheulich, vor allem in der mit Religion versetzten Version, die Vergewaltigung und Kindermord zum göttlichen Auftrag erklärt.

Wer aber (falsche) mangelnde Distanz zum palästinensischen Ethnonationalismus pauschal mit Antisemitismus gleichsetzt, fällt auf einen Propagandatrick herein, der dazu dient, die demokratischen Kräfte spalten. Davon profitieren die Ethnonationalisten jeder Couleur. Es ist schade, dass die deutschen Grünen diese Falle nicht vermeiden. Auch die demokratischen Politiker:innen in der CDU sind – denke ich – nicht gut beraten, wenn sie sich vor diesen Karren spannen lassen, statt auf einen „historischen Kompromiss“ mit der Linken hinzuarbeiten, um die Demokratie gegen die Verbündeten von Trump und Putin zu verteidigen. Grünen-Chefin Brantner befürwortet Stopp der Sondierungen in Berlin | tagesschau.de

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Oktober 5, 2026 · 1 minute to read

scheichsbeutel

scheichsbeutel@troet.cafe

@Heinz Ich weiß nicht. Vielleicht (wahrscheinlich?) hast du Recht und ich will bloß nicht glauben, dass es ohne billigen Populismus geht. Sondern mit Vernunft, nüchterner Ehrlichkeit. Ich sehe halt einfach schwarz, wenn linke, liberale, grüne Parteien meinen in einen Wettstreit mit marktschreierischen Parolen treten zu können. Das können die anderen einfach besser, weil die sich weder um Anstand noch Fakten kümmern müssen.

October 5, 2026, 2:33 pm 0 boosts 0 favorites

Ich hatte „populistisch“ nicht negativ gemeint – vielleicht hätte ich ein anderes Wort benutzen sollen. Die sozialdemokratischen Parteien verlieren offenbar, wenn sie als Establishment-Vertretung erscheinen und nicht die berechtigte Proteststimmung aufnehmen, von der die Rechten profitieren. Ich glaube nicht, dass Babler so schlechte Umfragewerte hat, weil er den meisten zu links ist, sondern weil er in der Regierung zu wenig durchsetzen kann. In Deutschland geht es dem nicht linken Klingbeil nicht anders. In Berlin ist die SPD nach einer Koalition mit der CDU abgestürzt. – Deine Abneigung gegen billige Parolen teile ich.

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· September 16, 2026 · 1 minute to read

↬troet.cafe/users/scheichsbeutel/statuses/117280566349994733

Danke! Habe mich – trotz Hitzewellen – an das Leben auf einer kroatischen Insel gewöhnt. Die Nachrichten werden immer schauriger. Manchmal fühle ich mich wie eine Randfigur in einem dystopischen Roman. – Bei der Gelegenheit: Ein eher aufbauender Text, den ich im Sommer gelesen habe (nur französisch, aber wohl auch automatisch übersetzt lesbar): https://legrandcontinent.eu/fr/dimanches/kim-stanley-robinson-cafe/.

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· August 15, 2026 · 1 minute to read

Grusel… Dafür kann sich #Kunasek bei den Opportunisten in der Volkspartei bedanken, denen die eigenen christlich-sozialen und proeuropäischen Positionen peinlich geworden sind: Bald Absolute? Steirische FPÖ liegt in neuer Umfrage bei 43 Prozent

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· August 7, 2026 · 1 minute to read

Gerade unterzeichnet. Greenpeace-Petition an die österreichische Bundesregierung, angesichts des Klimanotstands endlich ihre Verantwortung wahrzunehmen:

https://mein.aufstehn.at/petitions/klimakrise-keine-ausreden-mehr-handeln-sie-endlich?source=web_share_api&utm_source=web_share_api&share=b600bca6-cf5b-4fcc-a4ff-df5fd22f3865

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· August 3, 2026 · 1 minute to read

Mir gefallen Konzept und Durchführung von Manometer im Standard, weil sie auf auf ein Hauptproblem des Klimajournalismus reagieren: die schwierige Kontextualisierung (Manometer! Die Hitze rollt über Europa – und die Regierungen sparen im Klimaschutz). Zeithistorisch wichtig sind oft nicht die einzelnen Ereignisse – selbst Hitzewellen und Waldbrände wie in diesem Sommer wurden längst prognostiziert. Relevant sind langfristige Trends und Machtverschiebungen. Regelmäßige Bestandsaufnahmen sind ein gutes Format, um sie zu erfassen.

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· August 3, 2026 · 1 minute to read

Sehr guter Kommentar von Alicia Prager zu den Quartalszahlen der #OMV: Hitzeschock im Verbrennerland: Wir kennen die Lösungen – Kommentare – derStandard.at › Diskurs). Zwei weitere Gedanken zur Bilanz der OMV:

  1. Die OMV investiert massiv in das das Plastikgeschäft – auch um ihre anhaltende fossile Expansion zu rechtfertigen. Plastik ist so gut wie nicht recycelbar. Es landet, auch wenn es wiedergenutzt wird, irgendwann als Mikroplastik in der Umwelt und schadet der Gesundheit von Menschen und Ökosystemen. Die OMV wird auch dort ihre Verantwortung leugnen.
  2. Miteigentümerinnen der OMV sind die Vereinigten Arabischen Emirate, eine fossile Autokratie, die sich vor allem in Afrika große Einfluß- und Landgebiete sichert und erhebliche Mitverantwortung für die mörderischen Konflikte im Sudan hat. Österreich ist über die OMV in diesen Neokolonialismus eng involviert.

Fossile Energien töten, weil sie die Erde erhitzen. Durch die Kontrolle über die Energie, die Macht und das Kapital, die sie kleinen Minderheiten verschaffen, sind sie sie nach wie vor die Grundlage für weitere mörderische und ökozidale Aktivitäten. Auch wenn sie auf Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Energien setzt: Die OMV ist nicht nur das größte, sondern auch eines der schmutzigsten Unternehmen Österreichs.

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Juli 29, 2026 · 1 minute to read

Ich halte diese Position für verfassungswidrig und angesichts der Folgen für kriminell. Das Gerede von der Technologieoffenheit ist reine Desinformation. Die Merz-Regierung teilt ganz offensichtlich als ganze die Positionen einer Katherina Reiche. Wenn die SPD zu ihren Grundsätzen stünde, würde sie die Regierung verlassen und die jetzige Mehrheit der Union zwingen, sich zu der Rechtsaußenpolitik zu bekennen, die sie durch die verbale Abgrenzung von der AfD kaschiert.

Diese Politik legitimiert radikalere Notwehr-Maßnahmen als Straßenblockaden.

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Reblog via Friedri Schmerz

Das #Verbrenneraus in Europa war ein Fehler, weil die ganze Welt keine deutschen Autos mehr kauft, obwohl die keinen Strom haben.

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Juli 25, 2026 · 1 minute to read

US-Behörden verfolgen einen Gegner eines neuen Polizeicenters in Atlanta. Ein Grund für seinen Widerstand gegen die Cop City: Die Zerstörung eines Waldgebiets treibt die Klimakrise weiter an. Nach einem Whale Watching Trip wird der Aktivist am Flughafen festgehalten, unter dem Vorwand, man suche bei ihm nach Kinderpornografie.

Auf seinem Mobiltelefon ist Graphene OS installiert. Er verhindert eine Untersuchung des Telefons, indem er einen Code eingibt, der alle Daten löscht. Jetzt wird er von der US-Regierung belangt, weil er ein Betribssystem verwendet hat, das einen solchen wipe-Code ermöglicht.

Die Geschichte zeigt, dass die USA zu einem Überwachungsstaat werden, der jeden Gegner zu einem „Terroristen“ erklären kann. Sie zeigt aber auch, wie wichtig digitale Kompetenz für engagierte Bürger:innen ist. Die Verteidigung der Privatsphäre ist eine notwendige Bedingung demokratischen Engagements. Sie wird – immer mehr auch bei uns – als Widerstand gegen die Staatsgewalt sanktioniert. Wir brauchen Werkzeuge für konspiratives Arbeiten und müssen sie im richtigen Moment benutzen: US government targets Cop City protester over phone operating system | Atlanta | The Guardian

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