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Kurzmitteilungen

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Juni 11, 2026 · 1 minute to read

Dr. Michael Blume

@BlumeEvolution@digitalcourage.social

@Heinz

Jede dualistische Weltanschauung ist eine „Verirrung“ und angesichts von Millionen Toten durch diverse Diktaturen wie Hitler, Stalin, Mao, Franco, Pol Pot etc. warne ich davor, das im je eigenen Milieu weiterhin zu verharmlosen.

Gerade auch weil ich viele Anliegen des Mitweltschitzes teile, hatte ich #FFF und Greta Thunberg schon 2021 vor der anti-israelischen „Verirrung“ gewarnt, die auch der Klimaschutz – Bewegung massiv geschadet hat.

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/israel-hass-posts-von-fridays-for-future-weiter-in-der-kritik/

June 11, 2026, 1:11 pm 0 boosts 0 favorites

Ich teile die Erfahrung, dass sehr viel Israelkritik antisemitisch motiviert ist. Da ich im Medienteam von Extinction Rebellion Austria bin, möchte ich ein Statement verlinken, dass wir nach dem Hamas-Attentat vom 7. Oktober formuliert haben: https://xrebellion.at/2023/11/07/positionierung-zur-xr-global-nahost-solidaritaetserklaerung/

Der Antisemitismus-Vorwurf kann aber, gerade weil er oft zutrifft, auch undifferenziert dazu benutzt werden linke oder andere unbequeme Positionen zu denunzieren. Dieter Nuhr tut das in seiner Rede, und damit schadet er dem Preis, den er bekommen hat. Im Grunde verwendet er alte Manipulationstechniken, um Greta Thunberg und die Fridays for Future zum einen als antisemitisch und zum anderen als zivilisationsfeindlich zu denunzieren.

Vielleicht darf ich, ohne dass das anmaßend ist, einen Text zitieren, den David Graeber vor 10 Jahren geschrieben hat:

The problem is that exploiting Jewish issues in ways guaranteed to create rancor, panic, and resentment is itself a form of antisemitism. (This is true whether or not the architects are fully aware of what they’re doing.) [https://www.opendemocracy.net/en/first-time-my-life-im-frightened-be-jewish/]

Muss man diese Ausbeutung nicht auch Nuhr vorwerfen, wenn er so wie in seiner Rede gegen einen großen Teil der Klimabewegung polemisiert?

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Juni 5, 2026 · 2 minutes to read

Die KI-Antwort auf eine Suchanfrage wie diese (paxton 5 stadien des faschismus – Google Suche) ist ein gutes Beispiel für die gefährliche Idiotie der Ersetzung von Recherche durch angebliche Ergebnisse. Der Kern des Artikels Paxtons (das funktionale Verständnis des Faschismus) wird nicht erwähnt. Die Google-Antwort erweckt den Eindruck, der Artikel könne unabhängig von einem Kontext, einer Debatte oder einer Fragestellung resümiert werden. Sie ersetzt den öffentlichen Raum, den die einzelnen Suchergebnisse der herkömmlichen Google-Liste wenigstens grob abbilden, durch einen (den eigenen) Monolog.

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Juni 1, 2026 · 2 minutes to read

Auch der Deutschlandfunk berichtet über die Rücknahme der Einladung der Wiener Festwochen an Peter Thiel. Übrigens nicht ohne den Hinweis, jetzt werde wieder der Cancel-Culture-Vorwurf erhoben werden. Dieser Vorwurf ist unangebracht, denn Thiel könnte jederzeit in Wien auftreten. Es geht darum, ob man seine Positionen durch diesen Rahmen legitimiert.

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Mai 30, 2026 · 1 minute to read

Ich schaue manchmal in die Online-Ausgabe der Zeitung Danas – auch, um mein rudimentäres Serbokroatisch zu verbessern. Es ist (war) die erste Zeitung in dieser Sprache, die ich gerne kontinierlich lesen würde. Dass sie an einen Oligarchen fällt, ist ein entscheidender Schlag gegen Pressefreiheit und Demokratie:

Reblog via Dejan Mihajlović und @harkank:

Update #Serbien: Die internationale Investitionsgruppe Alpac Capital übernimmt die wichtigsten (noch) unabhängigen Medien (N1, Nova, Danas, Radar) Serbiens. Hinter Alpac Capital steht Pedro Vargas David, dessen Vater als enger Vertrauter von Orbán gilt und den Vučić als seinen Freund bezeichnet.
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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Mai 30, 2026 · 2 minutes to read

Vielschichtige Reportage von Masha Gessen über Péter Magyars Sieg in Ungarn (mit Aufnahmen von Máté Bartha, die die Stimmung nach der Wahl festhalten): https://www.nytimes.com/2026/05/29/opinion/hungary-win-election-viktor-orban.html?unlocked_article_code=1.mVA.yHR9.5iwQNPRcDcHN&smid=url-share (Geschenk-Link). Gessen hat u.a. Bálint Magyar, den Entwickler des Konzepts des Authoritarian Breakthrough, gefragt, wie es gelang das Orbán-Regime zu besiegen. Der Pluralismus der Bewegung, die ausgezeichnete Organisation und Péter Magyars relativer Outsider-Status waren mitentscheidend. Man ist bewusst anders vorgegangen als Orbán, hat auf die unterschiedlichen Stimmen in der Bevölkerung gehört und auf reale Menschen gesetzt statt auf Online-Mobilisierung.

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Mai 29, 2026 · 1 minute to read

Habe mir gerade Doppelganger von Naomi Klein als Ebook heruntergeladen. Ich hätte es gern bei meiner Lieblingsbuchhandlung Büchersegler gekauft, aber das Bestellen von Ebooks bei einer österreichischen Buchhandlung ist offenbar fast unmöglich. So bin ich bei der Fnac geblieben und habe den Umsatz eines Konzerns gesteigert. Schade.

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Mai 28, 2026 · 1 minute to read

Schlechte Nachrichten von der Wikimedia Foundation: Big Tech’s Anti-Labor Playbook Has Come for Wikipedia. Es geht nicht nur um Big Tech, es geht auch um die US-Kontrolle von Gemeingütern. Die EU muss sich dringend um alternative und Backup-Lösungen kümmern. Petition: https://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wiki_Workers_United_solidarity. Danke @harkank für den Hinweis!

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Mai 28, 2026 · 1 minute to read

Habe mein Blog gerade via ATmosphere mit #BlueSky verbunden – trotz aller Skepsis, die ich gegenüber dieser Plattform habe. (Es spricht für diesen Weg, dass @pfefferle das Plugin mitbetreut.) Lost and Found ist auf Bluesky via @heinzwittenbrink.bsky.social erreichbar. Ich werde weiterhin nur über mein Blog oder auf Mastodon als @heinz posten.

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Mai 25, 2026 · 1 minute to read

Wird #Graz von einer Koalition regiert, die den Klimanotstand ernst nimmt? Es gibt Nachrichten, die daran zweifeln lassen: Grazer Flughafen: Direttissima nach Sardinien als Teil des neuen Sommerflugplans

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Heinz Wittenbrink's avatar Heinz Wittenbrink
· Mai 24, 2026 · 1 minute to read

Beim ersten Lesen wirkt der Vorschlag, den Overshoot durch natürliche Lösungen abzubauen, vielleicht naiv – und auf natürliche Feedback-Loops zu setzen ist sicher keine Alternative zum Kampf gegen die Akkumulation des Kapitals. Aber als Begründungen von Bioregionalismus oder Ökoterritorialismus als gesellschaftlicher Alternative zum Extraktivismus – also nicht als Rechtfertigung eines ökologischen Quietismus – finde ich Thomas Crowthers Argumente wichtig: Could nature itself hold the solution to climate change?

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