Ich glaube, dass ich mich von vielen, die sich mit Content-Strategie beschäftigen, dadurch unterscheide, dass ich nicht an eine radikale Trennung zwischen Inhalt und Präsentation glaube. Ich könnte es auch anders formulieren und sagen: Was mich interessiert, ist tatsächlich Content-Strategie für das Web. Mein Konzept des Web ist normativ: Ich halte das Web (als universale, hypermediale Plattform) für die beste Publikations-Plattform und nicht für einen Kanal unter anderen. Im Web sind Inhalte miteinander verlinkt und interaktiv, nicht nur physisch (durch ein Trägermedium wie das Papier eines Buchs oder den Speicher eines Computers) miteinander verbunden. Content-Strategie für das Web bedeutet für mich: Wie gestalte ich Inhalte so, dass sie dieser hypermedialen Plattform gerecht werden? Die anderen Plattformen–proprietäre Social Media-Kanäle, Mobile Native Apps, Printpublikationen–sind für mich Erweiterungen des Web, deren Charakter sich durch das Web verändert, so wie Handschriften nicht mehr dasselbe sind, seit es den Buchdruck gibt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Your post must include a link to this post.

How does this work?
Write a response on your own website and include a link to this post. Then submit your response’s URL here. Your response may appear here after moderation. To update or remove it, edit or delete your original post and submit the same URL again. Learn more about Webmentions.