Anders Levermann hat in einem Interview in der letzten Woche festgestellt (Levermann 2020):

Einen Systemwandel können Leute gern fordern, dafür gibt’s auch legitime Gründe, aber das Klimaproblem müssen wir innerhalb der nächsten 30 Jahre lösen. In nur drei Jahrzehnten müssen wir die komplette Weltenergieversorgung umgebaut haben. Deshalb müssen wir sofort beginnen, wir können nicht auf den Systemwechsel warten. Nochmal: Das Klimaproblem ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Es muss und kann in diesem System gelöst werden.

Diese Aussage steht auf den ersten Blick in offenem Gegensatz zu einem Satz aus dem Schreiben, das Greta Thunberg, Luisa Neubauer und andere initiert und in der letzten Woche u.a. der deutschen Bundeskanzlerin übergeben haben (Charlie et al. 2020):

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Links, die ich für die Grazer Extinction Rebellion Gruppe gesammelt habe:

Aktivismus

It’s Greta Thunberg’s World

Artikel von David Wallace-Wells über Greta Thunberg. Wallace-Wells zweifelt daran, dass die Pariser Klimaziele noch erreicht werden können. Er sieht Greta Thunberg als letzte Vertreterin einer Klimabewegung der ersten Generation, die in der Hoffnung handelt, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur globalen Erhitzung ganz oder wenigstens größtenteils politisch umgesetzt werden. Der Artikel ist glänzend geschrieben. Die Positionen von Wallace-Wells wurden aber von Wissenschaftlern wie Michael Mann als letztlich überzogen und lähmend kritisiert.

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