24 thoughts on “

  1. @Heinz

    Wow. Ein Politiker der das ernsthaft umsetzen würde wäre der Hammer. Deutschland hat auch eine tolle Einteilung in naturräumliche Großregionen. Wäre wesentlich sinnvoller die Regionen entweder danach oder nach Wasserrregion zu ordnen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Naturr%C3%A4umliche_Gro%C3%9Fregionen_Deutschlands

      • @Heinz

        In der #Permakultur werden die Ökoregionen häufig aufgegriffen, habe im deutschsprachigen Raum ansonsten bisher wenig darüber gefunden. Für die Permakulturplanung hab ich mir viele Infos zu meiner Region gesucht und die verlinkte Seite oben gefunden.
        Auch eine Einteilung in Wasserregionen könnte sinnvoll sein.
        Bioregionalismus als Begriff habe ich meist eher aus rechtsesoterischen Kreisen gehört, da war ich bisher skeptisch. Ich hatte dazu eher"Ökoregion" aus dem englischen im Kopf.

        • @Heinz

          über diese "Geneviève Chique" finde ich irgendwie keinerlei Infos auch nicht über den Buchverleger. Finde ich etwas seltsam.

        • @TheOneSwit Danke dir, das finde ich sehr interessant. Leider habe ich wenig Ahnung von #Permakultur. Mich interessiert der Bioregionalismus als Weg, über den „fossil-industriellen Metabolismus“ hinauszukommen (https://www.researchgate.net/publication/393323413_Fossilised_metabolism). Zu diesen Wegen gehört die Permakultur sicher auch.

          Aus der ökologischen Ökonomie ergibt sich, dass man den fossilen Metabolismus (die „techno worlds“) herunterfahren muss, dass also #degrowth nötig ist. Aber ist das, was an die Stelle des Jetzigen tritt lediglich dasselbe, aber in reduziertem Umfang, oder gibt es einen neuen Metabolismus, der nicht lediglich der agrarische ist (zu dem sich nicht zurückkehren ließe, selbst wenn wir es wollten)? Ein neuer Metabolismus muss wie die vorindustriellen auf der Biosphäre beruhen, nicht vor allem auf Extraktion von Mineralien, aber wie? Ich vermute, dass die Permakultur-Bewegung und der Bioregionalismus dazu viel sagen können.

          • @Heinz

            Ich bin Anfangs durch mein Pen and Paper Rollenspiel hobby auf Permakultur gestossen da ich ein Fantasy-Solarpunk Setting erstellen wollte.

            Bin bei meiner Suche nach Infos auf das Buch "Was wir für die Erde tun können" von Patrick Whitefield gestossen. Nach dem ich es durch hatte habe ich mich dann direkt meine Ausbildung zum PK-Designer angefangen. Das Buch kann ich echt empfehlen auch wenn es eher technisch ist.

            https://www.permakultur-akademie.com/earth-care-manual/

          • @Heinz

            Ich bin Anfangs durch mein Pen and Paper Rollenspiel hobby auf Permakultur gestossen da ich ein Fantasy-Solarpunk Setting erstellen wollte.

            Bin bei meiner Suche nach Infos auf das Buch "Was wir für die Erde tun können" von Patrick Whitefield gestossen. Nach dem ich es durch hatte habe ich mich dann direkt meine Ausbildung zum PK-Designer angefangen. Das Buch kann ich echt empfehlen auch wenn es eher technisch ist.

            https://www.permakultur-akademie.com/earth-care-manual/

          • @Heinz @TheOneSwit Ich bin mit dieser Permakultur nicht sehr vertraut, die anfangs so hoch gejubelten Projekte eines Sepp Holzer scheinen aber keineswegs reine Erfolgsgeschichten zu sein. Das hatte weniger mit Landwirtschaft, mehr mit gutem Marketing zu tun.

          • @TheOneSwit @Heinz Unzweifelhaft muss jeder von irgendwas leben. Aber bei Holzer scheint weniger die Sache im Fokus zu stehen, als ihre Vermarktung. Ich habe (weil so weit nicht entfernt lebend) diese Auseinandersetzung in Jennersdorf mitbekommen; Holzer wirkt rechthaberisch, ein Streithansl. Befreundete Biologen haben seine Ansichten auch auf fachlicher Seite als sehr fragwürdig angesehen (und ich sah wenig Grund, das zu bezweifeln, kann es aber selbst so nicht beurteilen).

          • @scheichsbeutel @Heinz

            Ja, Holzer ist auch bei vielen in der Szene nicht so beliebt. Der hat wohl häufig seine eigenen Vorstellungen, ich hab von ihm noch nichts gelesen ich kenn ihn auch nur vom erzählen und es war selten positives dabei. Aber er ist halt bekannt und hat das Thema mit populär gemacht. Werd häufig auf ihn angesprochen.

            Aber Sepp Holzer "Der dalai lama der Permakultur" wie er sich selbst nennt, hat auch seine eigene Holzer-Permakultur entwickelt.

            https://www.seppholzer.info/

          • @TheOneSwit @Heinz Danke für die Links. Das mit der Anastasia-Bewegung passt gut zu meinem Bild von ihm. Ich habe zwei seiner Bücher gelesen, weil mich das interessiert hat, als ich aufs Land gezogen bin. Aber hatte schon bald den Eindruck, dass die ganze Sache etwas Sektiererisches hatte. Dazu die ganzen rechtlichen Auseinandersetzungen (von wegen Klärschlamm auf seinem Grundstück in Salzburg). 1/2

          • @TheOneSwit @Heinz Und von fachlicher Seite wurde mir eben auch abgeraten: Alles sei sehr dubios. Heißt aber nicht, dass alles mit Permakultur Verbundene falsch, schlecht sein muss. Aber vielen dieser Utopien mangelt es einfach an Realitätsbezug, sie sind eher darauf bedacht, sich selbst zu verkaufen als eine praktikable Lösung für tatsächliche Projekte anzubieten. 2/2

          • @scheichsbeutel @Heinz

            Permakultur ist eigentlich recht sachlich, manche nutzen es halt um ihre Ideologien reinzupacken. Die Rechten unterwandern alles mit ihrem Blödsinn.

            Das Buch "was wir für die Erde tun kömnen" von Patrick Whitefield kann ich da eher empfehlen oder Bill Mollison der das ganze entwickelt hat.

          • @Heinz @TheOneSwit Ich bin mit dieser Permakultur nicht sehr vertraut, die anfangs so hoch gejubelten Projekte eines Sepp Holzer scheinen aber keineswegs reine Erfolgsgeschichten zu sein. Das hatte weniger mit Landwirtschaft, mehr mit gutem Marketing zu tun.

      • @Heinz

        In der #Permakultur werden die Ökoregionen häufig aufgegriffen, habe im deutschsprachigen Raum ansonsten bisher wenig darüber gefunden. Für die Permakulturplanung hab ich mir viele Infos zu meiner Region gesucht und die verlinkte Seite oben gefunden.
        Auch eine Einteilung in Wasserregionen könnte sinnvoll sein.
        Bioregionalismus als Begriff habe ich meist eher aus rechtsesoterischen Kreisen gehört, da war ich bisher skeptisch. Ich hatte dazu eher"Ökoregion" aus dem englischen im Kopf.

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