Was kann ich mit Facebook machen? Viel mehr als ich weiss, und mit jeder Entwicklerkonferenz wird es noch mehr. Selbst wer Facebook beruflich halbwegs verfolgt, wie ich es tun muss, kommt kaum mit. Die Möglichkeiten für Firmen wachsen im selben Tempo. Facebook wird zu einem Tool für everything social. Und Google versucht es noch zu übertreffen, um sich nicht zu viel vom Kuchen der Werbeerlöse abjagen zu lassen.

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Ich beginne damit, mich mit Facebooks Like Button und vor allem mit dem damit verbundenen Open Graph Protocol zu beschäftigen. Beide wurden auf der f8, der letzten Facbook-Entwickler-Konferenz, vorgestellt.

Mit dem Like Button kann man bei beliebigen Seiten im Web angeben, dass man sie mag. Dass man sie geliked hat, wird im eigenen Activity Stream bei Facebook angezeigt. Das Open Graph Protocol sorgt darüber hinaus dafür, dass Seiten im Web, die Menschen oder Gegenstände in der realen Welt darstellen, mit dem Profil der Personen verbunden werden, die sie mögen, die also auf den Like Button klicken. Es integriert Informationen über das Objekt und seinem Typ in den Social Graph, der alle Facebook-User (oder alle Web-User?) verbindet.

In diesem Blog z.B. findet sich der Like Button rechts; die Informationen über das Blog selbst finden sich im head der HTML-Seite, sind also nur im Quelltext sichtbar:

<meta property="og:title" content="Lost and Found" />
<meta property="og:type" content="blog" />
<meta property="og:url" content="http://heinz.typepad.com/lostandfound/" />
<meta property="fb:admins" content="536403981" />

Wer den Like Button klickt, teilt damit mit, dass er ein Blog mag, dass es Lost and Found heisst und unter dem URI http://heinz.typepad.com/lostandfound erreichbar ist. Der Like Button dient in Verbindung mit Open Graph nicht einfach dazu, Dinge zu teilen oder zu empfehlen, sondern er drückt eine Beziehung aus, und zwar unabhängig von Facebook. Andere Webapplikationen können auf dieselben Metainformationen zurückgreifen.

Eine große Site, die das Open Graph Protocol unterstützt, ist die Internet Movie Database. Wenn ich dort bei einem Film auf den Like Button klicke, findet er sich unter den Lieblingsfilmen in meinem Profil bei Facebook.

Es ist eine unübersehbare Zahl von Artikeln und Blogposts darüber geschrieben worden, welche Folgen diese im Grunde einfache Technik haben wird. Entscheidend ist dabei, dass Facebook mit bald 500 Millionene Nutzern eine der größten Websites der Welt ist. Das Open Graph Protocol hat damit das Potenzial, das gesamte Web mit Facebook und seinen Nutzern zu verknüpfen—oder besser: die Profile der Facebook-Nutzer mit jeder beliebigen Seite im Web und vor allem mit den auf ihr dargestellten Objekten.

Der für mich interessanteste Aspekt des Open Graph Protocol ist, dass es mit RDFa eine Semantic Web-Technologie populär macht. Vielleicht wird es tatsächlich einmal als Durchbruch in Richtung Web 3.0 gefeiert werden. Durch Open Graph werden zum ersten Mal in großem Umfang Informationen aufgrund von semantischen Meta-Daten verknüpft, also etwa der Angabe, dass eine Seite ein Buch, ein Geschäft oder einen Sportler repräsentiert. Ein sehr interessantes Blogpost über die Perspektiven dieser Technologie hat Dare Obasanjo geschrieben: Facebook’s Open Graph Protocol from a Web Developer’s Perspective. Obasanjo ist ein wichtiger Microsoft-Entwickler; seine Stellungnahme spricht daür, dass Microsoft die neue Facebook-Technologie ebenso unterstützen wird wie voraussichtlich Yahoo! (dazu Will Yahoo Monkey Around With Open Graph?). Obasanjo bezieht sich übrigens ausdrücklich auf den Begriff des Sozialen Objekts: Der Like Button drückt Beziehungen zu sozialen Objekten aus (und man könnte erweitern: er schafft auch eine bestimmte Beziehung zu solchen Objekten).

Für meinen Unterricht sehe ich eine Reihe von Konsequenzen der Entwicklungen bei Facebook. Like Button und Open Graph schaffen neue Möglichkeiten für Benutzer-Profile und damit auch für das Reputationsmanagement (dazu sehr gut Klaus Eck: Gefalle ich Dir? Der Siegeszug des Like-Buttons). Sie werden einen großen Einfluss auf die Distribution von Nachrichten haben, vielleicht einen größeren, als die bisherigen Sharing-Technologien, da sie enger mit der Online-Identität der Empfehlenden verbunden sind. Vor allem aber wird für mich deutlich, dass semantische Technologien jetzt den Mainstream erreichen. Sie werden zum Handwerkszeug zukünftger Journalisten und Kommunikatoren gehören, und darauf sind wir noch nicht vorbereitet.

Habe erst ein wenig mit Google Buzz herumgespielt. Informativ ist die Aufzeichnung des Google Buzz Launch Event, man erfährt einiges darüber, was Google mit Buzz vorhat. Mein erster Eindruck: Buzz ist nach Twitter die erste Microblogging-Plattform mit Aussicht auf einen Massenerfolg. Ich glaube nicht wie Steve Rubel, dass Buzz als Rohrkrepierer endet, dazu hat es sich zu schnell verbreitet, und dazu ist es zu gut mit anderen Google-Diensten integriert. Ich verstehe Buzz nicht vor allem als Alternative zu Twitter. Buzz hat viele ganz andere Features, dafür fehlen ihm wichtige Funktionen von Twitter.

Twitter Buzz
Umfangsbegrenzung ja nein
Threaded Conversations nein ja
Posten an Gruppen nein ja
@-Replies ja ja
Retweeten/Weitersenden ja nein
Hashtags ja nein
Geoinformation optional ja
Automatisiertes Erkennen relevanter Informationen nein ja
Gmail/Google Profile-Integration nein ja

Mein zweiter Eindruck: Buzz ist nicht als Konkurrenz zu Twitter, sondern als Konkurrenz zu Facebook angelegt.

Buzz ist nicht nur eng mit GMail verbunden, sondern auch mit den Google-Profilen. Gmail-Benutzer erhalten mit Buzz einen Activity-Stream, der eher mit Facebook als mit Twitter Ähnlichkeit hat. Anders als Facebook (und Twitter) ist Buzz aber an offenen Standards orientiert (siehe dazu How Google Buzz is Disruptive: Open Data Standards). Mit Buzz, Open Social, GMail, Greader und GTalk hat man via Google fast alle wichtigen Funktionen zur Verfügung, die Facebook anbietet, aber eher als einen Baukasten, dessen Teile man leicht durch andere Teile ersetzen kann.

Mein dritter Eindruck: Buzz macht es noch schwieriger, den eigene Lifestream zu organisieren. Schon vor Buzz musste man sich entscheiden, auf welchen Plattformen man Inhalte erzeugt, und welche man eher zum Sammeln und Abspielen verwendet. Ich benutze selbst Typepad und Twitter zum Schreiben; Diigo, GReader, Posterous und einige andere Tools zum Sammeln und Sharen; Friendfeed, Facebook und soup.io zum Verbreiten. Ich benutze die Tools ähnlich wie Louis Gray, der in The New 2010 Social Media Data Flow, With Buzz in einer Grafik zeigt, wie er seinen Activity- oder Lifestream organisiert:

Ich werde Buzz auch zum Sammeln und Verbreiten verwenden, hoffe aber, dass sich dort auch Unterhaltungen entwickeln, und die werden außerhalb von Buzz, also z.B. bei Facebook und Friendfeed, vorerst nicht zu verfolgen sein. Das Problem, wie man Kommentare jenseits von Daten-Silos verfügbar macht, ist nicht gelöst; Buzz soll in absehbarer Zeit das Salmon Protocol unterstützen.

Vierter Eindruck: Spätestens mit Buzz etabliert sich eine eigene, webtypische Art asynchronen dialogischen Schreibens. Es gibt verschiedene unscharfe Bezeichnungen für dieses „Genre“: Microblogging, Activity Streams, vielleicht auch einfach Twittern. Es handelt sich um Schreibweisen mit offenen Grenzen zu Blogs auf der einen Seite und zum Instant Messaging auf der anderen Seite. Im Gegensatz zum Email sind sie hypertextuell, tenedenziell öffentlich und an URLs gebunden. Bisher werden diese Schreibformen meist mit den Plattformen, z.B. Twitter oder Facebook, identifiziert, auf denen man sie ausüben kann. Je mehr solcher Plattformen aber existieren, desto mehr wird sichtbar, dass es sich hier um etwas wie eine eigene Textsorte handelt, die an die hypermediale Umgebung des Webs gebunden ist.

Dank Helge habe ich eine sehr interessante Präsentation über die Messung von Einfluss und ihren Autor Gregor Hochmuth entdeckt:

Wie finde ich interessante Informationen? Über Menschen, die mich interessieren. Wie finde ich heraus, ob jemand interessant ist, Einfluss hat? Indem ich sein Publikum anschaue. Dabei ist nicht unbedingt wichtig, wie groß das Publikum ist, sondern wer dazu gehört. Innerhalb des Publikums sind vor allem die Menschen relevant, die reagieren, Feedback geben. Im Social Web lässt sich das Feedback tracken, indem man Kommentare, Antworten auf Tweets und Facebook-Meldungen oder Retweets auswertet. Sie sind im Web der Personen das Pendant zu den Links im Web der Dokumente. Die Qualität von Web-Anwendungen hängt eng mit der Qualität der Feedback-Mechanismen zusammen.

Gregor Hochmuth gehört zu den Leuten, die Neues über soziale Medien zu sagen haben und es im Design von Applikationen umsetzen. Er arbeitet offenbar inzwischen bei Google. Er hat sich immer wieder mit dem Thema Messung von Einfluss beschäftigt. Gregor Hochmuth hat Mento und andere Dienste zum leichteren Umgang mit Online-Informationen entwickelt.

Das Thema seiner Präsentation nennt Gregor Hochmuth in einem Blogpost community analytics, ein Essential für jede site that’s built around people and the content they bring to you. Community analytics ist auch ein wichtiger Aspekt von Mento; Hochmuth geht darauf am Ende eines Interviews auf plOg.de ein. In The 3 Loops of Designing for Audience beschreibt er, wie Feedback verwendet werden kann, um ein Modell eines Publikums zu erzeugen.

Ich kann nur empfehlen, sich intensiv mit Gregor Hochmuths Ideen zu beschäftigen (nicht zuletzt empfehle ich es mir selbst). Ähnlich wie vielleicht bei Jyri Engeström bedingen sich bei ihm die Innovationenauf den Gebieten Soziale Objekte, Design und Anwendungsentwicklung wechselseitig.

Ein Hinweis auf PeopleBrowsr — hier kommte etwas Wichtiges auf uns zu! Robert
Scoble:

For the past few weeks I’ve been using PeopleBrowsr. Very cool. It’s
the most significant thing to happen to social networking since
FriendFeed came on the scene a year ago. [Twitter (and all social networks) will never be the same thanks to PeopleBrowsr«]

Wie PeopleBrowsr funktioniert, zeigt Scobles Video

PeopleBrowsr stellt der Benutzerin ein Steuerpult für soziale Netze zur
Verfügung. Über das Steuerbord kann man die Streams und
Benutzerprofile, auf die man in verschiedenen sozialen Netzen
(z.B. Twitter, flickr, YouTube, seesmic, friendfeed, LinkedIn) Zugriff
hat, ansehen, mischen und manipulieren. PeopleBrowsr ist eine
gemeinsame Schnittstelle zu den Daten verschiedener sozialer Netze,
die es erlaubt, diese Daten zu kombinieren, zu ergänzen (z.B. indem
man Informationen über Personen eingibt) und über die Grenzen der
einzelnen Services hinweg zu nutzen, indem man z.B. Botschaften an
eine Gruppe schickt, zu der User von Twitter, flickr und seesmic
gehören.

Brian Solis, der PeopleBrowsr mitgestaltete, schreibt:

With one simple to use browser-based hub, everyone can view, group, and communicate with friends, and friends of friends, in and across all of the popular networks. You can update status, view posts, connect with contacts, make new friends, and share content within and between networks. [PeopleBrowsr Centralizes Conversations & Relationships: Introduces A Dashboard for Social Networks]

Man kann mit PeopleBrowsr Personen, aber natürlich auch Marken
verfolgen, man kann sich ein Addressbuch anlegen, und man kann
differenziert suchen und sich die Suchergebnisse als Stream anzeigen lassen.

Ich habe PeopleBrowsr nur kurz getestet; die Alphaversion ist
vielversprechend. Es wird versucht, das Maximum aus den Daten
herauszuholen, die Personen im Web über sich selbst und ihre
Aktivitäten publizieren — auch ein Anlass dafür, sich intensiv mit dem Thema
Öffentlichkeit und Privatsphäre im Web 2.0 zu beschäftigen.

Guter zusammenfassender Artikel über Wikis als Werkzeug für das unternehmensinterne Wissensmanagement: Das Wiki wird zum Redaktionsgehirn [via Thomas Pleil]. Wikis werden immer mehr zu einem Standardtool, um das Wissen von Organisationen zu sammeln und auszutauschen. Mit diesem Text kann man auch Nichtfachleuten klar machen, wie wichtig das Thema ist. Als Beispiele werden drei Anwendungsfälle genannt: Glossare und Enzyklopädien, Support-Datenbanken und komplexe Dokumente. (Auch interessant für unser Projekt eContentPro, in dem wir steirische Unternehmen dabei unterstützen wollen, ihre Webkommunikation zu professionalisieren.)

Merken werde ich mir auch Anton Simons‘ Weblog Redaktionelles Wissensmanagement, in dem der Eintrag erschienen ist. Es begleitet das gleichnamige Buch.

Gestern habe ich ein paar Texte gelesen, in denen es um die Integration sozialer Graphen, ihre Aggregierung geht. Sie beschäftigen sich mit den sozialen und den technischen Voraussetzungen eines Graphen, der die Daten über persönliche Beziehungen, die in Sozialen Netzen (SNs) wie Facebook, Myspace, Twitter usw. (also in allen „Web 2.0-Anwendungen“) gepflegt und gespeichert werden, zusammenfasst. Der Ausdruck Graph steht für die Darstellung dieser Beziehungen als Netz von Knoten — den Personen, aber auch den Objekten, die miteinander verbunden sind — und Kanten, also den Beziehungen zwischen ihnen. Bekannt gemacht hat den Ausdruck der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.

Tim Berners-Lee spricht vom Giant Global Graph [via Chris]. Er unterscheidet drei Phasen/Schichten in der Entwicklung des Netzes: das Internet als Netz von Computern, das frühe WWW als Netz von Dokumenten (the Net links computers, the Web links documents) und das jetzt entstehende Web als Netz von Menschen und Dingen. Der Global Giant Graph ist dafür eine — auch ironisch gemeinte — Umschreibung. TBL benutzt das Mem des Social Graph zu einer Kurzeinführung in sein Konzept des Semantic Web. Tatsächlich kann man die aktuellen Diskussionen über die Portabilität der Daten in Social Networks als eine Bestätigung für das Semantic Web-Konzept verstehen, auch wenn dabei nur selten auf das FOAF-Format hingewiesen wird, das für den Austausch dieser Daten entwickelt wurde.

Anlass für TBLs Post sind Brad Fitzpatricks Thoughts on the Social Graph. Fitzpatrick fordert und skizziert ein API für soziale Netze/soziale Graphen. (Ein API ist eine offene Programmier-Schnittstelle, über die Anwendungen miteinander kommunizieren und einander ihre Funktionen zur verfügung stellen können.) Das API soll es ermöglichen, die Daten verschiedener sozialer Netze zu verwenden, ohne auf ein SN als Plattform zur Integration der anderen angewiesen zu sein. Es erzeugt einen aggregierten social graph, der auf nichtkommerziellen Servern bzw. in nichtkommerziellen Datenbanken gespeichert werden soll. Alex Iskold erläutert Fitzpatricks Text und beschreibt dabei sehr verständlich, was ein social graph ist: Social Graph: Concepts and Issues.

Fitzpatrick fordet eine Open Source-Software und nichtkommerzielle Server für die Speicherung der persönlichen Daten der Social Web-Benutzer. Joseph Smarr, Marc Canter, Robert Scoble, and Michael Arrington formulieren eine Bill of Rights for Users of the Social Web. Sie soll garantieren, dass jeder Benutzer des Social Web Eigentümer der Daten über sein Beziehungsnetz bleibt, dass er kontrollieren kann, was mit diesen Daten geschieht, und dass er frei darin ist, diese Daten Personen und Organisationen zur Verfügung zu stellen, denen er vertraut.

Diese Diskussion betrifft eine der wichtigsten Gelenkstellen des Web. (Doc Searls‘ Konzepte — Stichwörter: World Live Web und Vendor Relationship Management erweisen sich hier übrigens als visionär.) Mich interessiert vor allem, ob und wie sich soziale Graphen zur Analyse/Definition von sozialen Medien verwenden lassen. Kann man mit den Konzept des sozialen Graphen ein konsistentes Alternativmodell zur Kommunikation mit Massenmedien formulieren? Lässt sich begründen, ob/warum die Kommunikation mit sozialen Medien/in SNs effizienter ist? Oder eignet sich — wie es Doc Searls sagt — der Begriff des Mediums nicht, um das zu erfassen, was sich hier entwickelt?

Ich habe damit begonnen, mich etwas weiter über OpenSocial zu informieren. Open Social ist eine Standardschnittstelle, über die Soziale Netze (Sites wie Facebook oder MySpace) Daten und damit Funktionalitäten austauschen können. Sie ist eine Alternative zu den proprietären Schnittstellen, wie sie z.B. Facebook mit seinem API zur Verfügung stellt. OpenSocial dient sicher auch dazu, Facebook daran zu hindern, zu einem Metanetzwerk zu werden, aber das ist wohl kaum das einzige Ziel. Auch unabhängig von Facebook werden die meisten Entwickler einheitliche Schnittstellen zwischen Sozialen Netzen begrüßen. Die große Frage ist, ob OpenSocial auch den Usern dienen wird — ob es ihnen ermöglicht, ihre eigenen Daten besser zu kontrollieren.

Das Video, in dem Google OpenSocial vorstellt, finde ich faszinierend. Wer sich für die aktuellen Megatrends in Wirtschaft, Internettechnik und Medien interessiert, sollte es sich anschauen, auch wenn es sich um eine Werbepräsentation handelt:

Eine gute Darstellung von OpenSocial findet man bei Marc Andreessen (via Chris).

Erste skeptische Einschätzungen bei Dave Winer und — indirekt — bei Doc Searls.

Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man mit OpenSocial jede Website mit Funktionen von Sozialen Netzen ausstatten. Das löst den Begriff des Sozialen Netzes möglicherweise auf. (Vielleicht zu steil formuliert: Die Social Network-Funktionalität wird zu einer Komponente der gewöhnlichen Web-Toolbox). Es ist äußerst interessant — und nicht einfach — durchzuspielen, was das bedeuten könnte.