Sehr guter Kommentar von Alicia Prager zu den Quartalszahlen der #OMV: Hitzeschock im Verbrennerland: Wir kennen die Lösungen – Kommentare – derStandard.at › Diskurs). Zwei weitere Gedanken zur Bilanz der OMV:
- Die OMV investiert massiv in das das Plastikgeschäft – auch um ihre anhaltende fossile Expansion zu rechtfertigen. Plastik ist so gut wie nicht recycelbar. Es landet, auch wenn es wiedergenutzt wird, irgendwann als Mikroplastik in der Umwelt und schadet der Gesundheit von Menschen und Ökosystemen. Die OMV wird auch dort ihre Verantwortung leugnen.
- Miteigentümerinnen der OMV sind die Vereinigten Arabischen Emirate, eine fossile Autokratie, die sich vor allem in Afrika große Einfluß- und Landgebiete sichert und erhebliche Mitverantwortung für die mörderischen Konflikte im Sudan hat. Österreich ist über die OMV in diesen Neokolonialismus eng involviert.
Fossile Energien töten, weil sie die Erde erhitzen. Durch die Kontrolle über die Energie, die Macht und das Kapital, die sie kleinen Minderheiten verschaffen, sind sie sie nach wie vor die Grundlage für weitere mörderische und ökozidale Aktivitäten. Auch wenn sie auf Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Energien setzt: Die OMV ist nicht nur das größte, sondern auch eines der schmutzigsten Unternehmen Österreichs.