Randbemerkung zu dem wichtigen Artikel von Nadja Hahn Warum Klimajournalismus mehr braucht als Mut:

Ein Grund dafür, dass das Klima im ORF nicht zu einem Schwerpunkt werden durfte, war die Angst vor dem „Aktivismus-Vorwurf“. Dieser Vorwurf lässt sich gegen Journalismus zu jedem Thema erheben. Er ist berechtigt, wenn journalistische Arbeit und „Advocacy“ verwechselt werden. Aber das, was Nadja Hahn hier vorgeschlagen hat: koordiniert und vernetzt aus verschiedenen Ressorts so ausführlich und kontinuierlich über dieses Thema zu berichten, wie es seiner sachlichen Relevanz entspricht – ist das Gegenteil von Advocacy. Ist etwa die penetrante Berichterstattung über die „Spritpreise“ Advocacy? Und für wen?

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Labour is losing today because we are a party that won’t say Britain is broken – when it is, won’t challenge the rules of globalisation, and we are now a party defined only through tax, spend and welfare — and with no answer for working class voters who’ve been left behind.

The question isn’t how to win them back. It’s whether Labour wants to represent them at all. [The Guardian: Elections 2026 live]

Das ist gut formuliert, finde ich. Es beschreibt die Sozialdemokratie nicht nur in England. Wenn sie weiter agiert wie der Betriebsrat der Konservativen wird sie untergehen.

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