Ist diese Medienkrise nicht auch eine Wissens- und Weltbildkrise? Die meisten in den Medien trennen scharf zwischen “Natur” (etwas für Fachleute) und “Gesellschaft”, für die Journalismus und Kommunikation eigentlich zuständig sind.

Hochschulen wie die @fh_joanneum, an der ich arbeite, müssen jede Zusammenarbeit mit den Firmen, die diese Herren vertreten, z.B. @AVL_List und @MagnaInt, einstellen. Wir können nicht die nächste Generation ausbilden und ihr zugleich ihre Zukunft nehmen.

President Trump Just Used Social Media To Attempt A Coup by Ryan Mac (BuzzFeed News)
While violent supporters stormed the Capitol, Donald Trump cheered them on using the last tool he has: the internet.

“The insurrection isn’t just being televised. It’s being orchestrated, promoted, and broadcast on the platforms of companies with a collective value in the trillions of dollars… And the platforms have let Trump persist.”

Danke @eicker für das Link!

Danke! Vieles in dieser epistemic crisis ist das Ergebnis geplanter Propaganda, siehe Network Propaganda: Manipulation, Disinformation, and Radicalization in American Politics, verstärkt durch die Mechanismen der kommerziellen sozialen Medien.

Seit Dienstagnacht habe ich täglich stundenlang die Berichte über die Wahlen in den USA verfolgt. Ich denke daneben weiter über die Beziehungen zwischen Journalismus und Wissenschaft nach. Beides hängt für mich zusammen. Was in den letzten Jahren in den USA passiert ist, gehört für mich zu der epistemic crisis (Benkler, Faris, and Roberts 2018), die es nötig macht, darüber zu reflektieren, worin der Wahrheitsanspruch von Tätigkeiten wie Journalismus und Content-Strategie besteht.

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Guter Beitrag über schlechten Wissenschaftsjournalismus. Wobei diese Relativierung von Wissenschaft durch Journalismus wohl nicht nur kommerzielle, sondern auch politische Motive hat wie bei den von Milliardären kontrollierten Pro-Trump- und Brexit-Medien.