Bruno Latour : «Un conflit oppose les Extracteurs qui veulent exploiter les ressources de la Terre, et les Ravaudeurs qui essaient de la réparer» (Libération)
Dans son livre, le philosophe et sociologue des sciences nous invite à une métamorphose. Pour réorganiser la société autour des urgences écologiques, il faut repenser nos liens avec le vivant et décrire ce qui nous ancre sur la Terre. C’est ainsi que l’on pourra organiser des classes «géo-sociales» susceptibles d’entreprendre la transition écologique.

“Es gibt einen Konflikt zwischen den Extraktoren, die die Ressourcen der Erde ausbeuten wollen, und den Zusammenflickern, die versuchen, sie zu reparieren.” Neues Interview mit Bruno Latour (Danke David für das Link!)

Ich versuche gerade, mir einen Überblick über das Thema Klimakommunikation zu verschaffen. Ich tue das einerseits für den virtuellen Lernraum Science, Communication & Facilitation bei Extinction Rebellion Österreich, für dessen Teilnehmerinnen und Teilnehmer Klimakommunikation das wichtigste Thema ist. Andererseits beschäftige ich mich in der Lehre mit diesem Thema: In der nächsten Woche werde ich bei COS eine Veranstaltung über Content-Strategie und Wissenschaft durchführen, und ich bin auch an einem Projektantrag beteiligt, in dem es um Klimakommunikation geht.

Wenn ich versuche, zu einem neuen Thema Orientierungspunkte zu finden, orientiere ich mich am liebsten an Personen, die ich als Fachleute erkenne und über die ich mir dann auch diese Landschaft erschließen kann. Zwei ForscherInnen bzw. Forscher, die ich verfolgen möchte, sind der Kognitionspsychologe Stephan Lewandowsky, der erforscht, welche Variablen darüber entscheiden, ob eine Person wissenschaftliche Evidenz akzeptiert, und die Linguistin Brigitte Nerlich die vor allem über die Sprache in Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation publiziert. Ihre: Twitter-Handles: @BNerlich und @STWorg

Als gute Grundlagen für die praktische Kommunikation bin ich auf einer Reihe von Dokumenten gestoßen, die alle Handbücher heißen: das Klimafakten Handbuch, das auch sehr viel Hinweise auf ähnliche Unternehmen und Forschungen zu diesem Thema enthält, ist eine Fundgrube, auch wenn es noch längst nicht abgeschlossen ist. Sehr nützlich vor allem für den Aktivismus kommen mir auch eine eine Reihe englischer bzw aus dem Englischen auch in andere Sprachen übersetzt Handbücher vor, an denen der erwähnte Stephan Lewandowsky beteiligt ist, z.B. das Conspiracy Theory Handbook und das Debunking Handbook 2020 (deutsch: Widerlegen, aber richtig 2020).

Literaturangaben stelle ich in eine Zotero-Sammlung von Extinction Rebellion Austria. Ich habe mir zum Thema Klimakommunikation eine Twitter-Liste angelegt: @heinz/Climate Communication / Twitter. Was ich laufend lese, versuche ich auf Hypothes.is unter dem Tag climate communication festzuhalten.

Ich glaube, dass @_vanessavu auf die Selbstverständlichkeit abzielt, mit der wir unser Gesellschaftsmodell für natürlich und andere für autoritär halten. Ich würde das anderes ausdrücken, aber die Perspektive halte ich für wichtig.

Zeigt, wie das Auslagern öffentlicher Aufgaben an privatwirtschaftlich verfasste Firmen Betroffene mehrfach entmachtet: durch pseudomarktwirtschaftliches Operieren und mafiöse Top-down-Entscheidungen. Dazu kommt dann hier noch der joanneisch-posthabsburgische Absolutismus.