#alm18

Gmünden, 25.5.18.
Gmünd, 25.5.18.
Ich sitze in Gmünd in Kärnten auf der Terrasse des Gasthof Post und warte auf Jochen, der mich mit auf die Hütte zum AlmCamp nimmt. Bin gespannt. Es wird ein kleines Camp, aber das stört mich nicht—im Gegenteil. Ich freue mich auf die Leute, die ich treffen werde, und ich freue mich auf den Input. Ich war in der letzten Zeit so absorbiert, dass ich nicht sehr viel mitbekommen habe außerhalb der Hardcore-Contentstrategie-Szene.

Ich überlege mir, wer beim ersten AlmCamp dabei war und jetzt nicht kommt, aus welchen Gründen auch immer. Damals gab es in Österreich so etwas wie eine Social Media-Szene, in der sich alle gekannt haben, die etwas aktiver waren. Nicht einmal 10 Jahre später haben alle die Digitalisierung entdeckt. Das ist schade. Irgendwie haben wir uns alle aufsaugen lassen, von Firmen, Hochschulen, Medien, von der Politik. Der Mainstream ist nicht weiter, als er damals war, und außerhalb des Mainstream gibt es Gruppen, aber keine Szene mehr. So kommt es mir jedenfalls vor.

Was ich vortragen? Monika hat mich um eine Session Contentstrategie in einfacher Sprache gebeten. Ich werde mein Möglichstes tun, aber einfache Sprache ist nicht meine Stärke. Beim ersten Almcamp habe ich etwas über PubSubHubbub erzählt, selbst dort damals eher ein Außenseiter-Thema. Vergessen habe ich es nicht. Vielleicht können wir diesmal über das IndieWeb sprechen, über Vernetzung mit Web-Standards ohne zentrale Plattformen. WebSub, das Nachfolgeformat von PubSubHubbub spielt dort noch eine Rolle …

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