Helen Davidson im Guardian (Davidson, 2021) über Klimaaktivismus in China. Eher darüber, dass Klimaaktivismus unmöglich ist, wenn er nicht als Unterstützung von Zielen der Führung verpackt ist. Grundinformationen zur Klimabewegung in China und zu Vertreterinnen/Vertretern. Howey Ou oder chinesisch Ou Hongyi wird erwähnt, die inzwischen in Lausanne ist, und deren Hungerstreik sich im Frühjahr Martha Krumpeck von Extinction Rebellion Austria angeschlossen hat. Außerdem Liu Junyan von Greenpeace East Asia und der leading Chinese environmentalist Ma Jun.

Nachweis

Davidson, H. (2021, August 16). “You follow the government’s agenda”: China’s climate activists walk a tightrope. The Guardian. http://www.theguardian.com/world/2021/aug/16/you-follow-the-governments-agenda-chinas-climate-activists-walk-a-tightrope

Die Gründe für die Verzweiflung, aus der @XrMartha in den Hungerstreik getreten ist, benennt @antonioguterres genau: die Mächtigen des Westens investieren gerade Hunderte Milliarden, um die Erde noch schneller in den Abgrund zu treiben.

Respekt! Wir müssen in den Hochschulen (und in den Betrieben) rebellieren und denen, die den Planeten zerstören, das “menschliche Kapital” entziehen.

Ich habe gestern Klimakrise neu denken: Die Ökodiktatur ist nur ein Scheinproblem gelesen, einen guten Essay über die Klimakrise.

Seit ich diesen Artikel gelesen habe, denke ich wieder darüber nach, ob und wie man anders gegen die Klimakrise kämpfen kann als durch das Engagement gegen ein System als solches. Die unmittelbaren Ursachen für die Klimakrise sind nicht der Kapitalismus, die Konsumgesellschaft oder die Wachstumsökonomie schlechthin, sondern die Verbrennung fossiler Brennstoffe und daneben die Erzeugung von Treibhausgasen (einschließlich der Zerstörung von CO2-Senken) in der Landwirtschaft und in der Bauwirtschaft. Ich bin immer mehr davon überzeugt, dass man bei diesen wirtschaftlich-industriellen Komplexen ansetzen muss, um die globale Erhitzung zu stoppen und damit auch das Wirtschaftssystem als ganzes zu transformieren, statt auf einen Systemwandel insgesamt hinzuarbeiten und als Teil oder Ergebnis dieses Systemwandels die Energieproduktion, die Landwirtschaft und andere Industrien zu verändern. Damit meine ich nicht, dass kein Systemwandel nötig ist, sondern dass

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