https://twitter.com/timparrique/status/1379670270550638592 by Timothée Parrique (Twitter)

Good to see UN Special Rapporteur on extreme poverty and human rights @DeSchutterO being skeptical about decoupling GDP growth from environmental pressures.

Full report: https://documents-dds-ny.un.org/doc/UNDOC/GEN/N20/259/03/PDF/N2025903.pdf?OpenElement pic.twitter.com/aRGXNqajBJ

Thx! This link worked for me: http://undocs.org/A/75/181/REV.1, associated web page: https://ohchr.org/EN/Issues/Poverty/Pages/CallforsubmissionsJustTransition.aspx

“Warum das Wort ‘degrowth’ (‘décroissance’)?

Um unserer Wachstums-Besessenheit etwas entgegenzusetzen. Aus genau demselben Grund, aus dem sich die Anonymen Alkoholiker nicht ‘Nüchternheits-Verein’ nennen.

Gut dokumentierter Thread von @MGSchmelzer zur Entstehung der Ideologie des unbegrenzten Wachstums. In der digitalen Wirtschaft wird diese Ideologie oft noch einmal potenziert—weil die Material Flows (Energie, Überkonsum …) komplett weggeblendet sind.

A guide to degrowth: The movement prioritizing wellbeing in a bid to avoid climate cataclysm by Sam Meredith (CNBC)
Scholars are backing an idea that pushes social and ecological wellbeing over a system that pursues relentless economic growth.

Guter Artikel über bei CNBC. Hebt das zentrale Argument hervor, dass die bisherige Wachstumsstrategie angesichts des ökologischen Zusammenbruchs unverantwortlich riskant ist. Statements von @jasonhickel, @g_kallis und @JKSteinberger.

Fassade aus Bambus. Bild: https://pxhere.com/en/photo/1130225

Gleich zu Beginn des letzten Falter-Podcasts Klima und Corona – die Geschichte zweier Krisen1 spricht Hans-Jörg Schellnhuber vom Bauen als dem Elefant im Klimaraum. Ca 40% aller Treibhausgasemissionen hängen direkt oder indirekt mit Gebäuden und dem Bauen zusammen. Beim Bauen und Wohnen, öffentlich und privat, werden die Veränderungen eines neuen Klimaregimes wahrscheinlich deutlicher im Alltag spürbar sein als in jedem anderen gesellschaftlichen Bereich. Trotzdem beschäftigt sich die öffentliche Diskussion viel weniger mit dem Bauen als mit der Mobilität und der Ernährung. Ein Grund dafür ist vielleicht, dass unsere Wohnformen und die Nutzung von öffentlichen Gebäuden und Infrastrukturen uns noch selbstverständlicher sind als die Mobilität und die Ernährung, bei denen wir als Einzelne mehrfach am Tag Entscheidungen treffen oder treffen können. Ein anderer ist möglicherweise, dass das Bauen sehr eng mit anderen Bereichen, z.B. der Energienutzung und den Beziehungen von Arbeit und Freizeit, verbunden ist, so dass es oft nicht selbst zum Thema wird.

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Beim Klimareporter weist Linda Schneider auf eine neue Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und des Konzeptwerks Neue Ökonomie hin, an der sie selbst mitgearbeitet hat: das Societal Transformation Scenario for Staying Below 1.5°C. Die Studie zeigt, wie das 1,5° Ziel durch eine Degrowth-Strategie erreicht werden kann.

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