Ich habe das Thema meines Blogs zu Autonomie (von Matthias Pfefferle) geändert, um die Möglichkeiten des IndieWeb besser nutzen zu können und zugleich mit Gutenberg zu experimentieren. Ich habe noch nicht viel getestet und auch noch nichts konfiguriert. Ich hoffe, dass Lost and Found so etwas weniger obskur wird. Man sieht wenigstens schon, dass es verschiedene Arten von Posts gibt, und welche Posts auch auf Twitter veröffentlicht worden sind. Bei früheren Versuchen, dieses Thema zu verwenden, bin ich gescheitert, weil das Design durch das W3 Total Cache-Plugin zerschossen worden ist, das ich möglicherweise falsch verwendet habe.

Ein damit zusammmenhängendes inhaltliches Todo: Deutlich machen, wie die Themen Indieweb und Degrowth miteinander verbunden sind. Bisher ist mir das noch nicht wirklich gelungen, und die beiden Communities, die durch diese Schlagwörter bezeichnet werden, sind kaum miteinander verbunden. Ich glaube, dass die Verbindung sowohl für die Degrowth- wie für die Indieweb-Bewegung wichtig ist, weil einerseits die Digitalisierung in ihrer jetzigen Form zu den Treibern des Wachstums und damit ökologischer Katastrophen gehört, und weil andererseits die Kritik am Wachstum auch begründet, warum es sinnvoll ist, auf dezentrale, föderierte Kommunikationsstrukturen und Medien zu setzen.

Update, 9.12.2020: Ich kämpfe noch damit, das Thema zu verstehen und richtig zum Laufen zu bringen. Inzwischen habe ich das W3 Total Cache-Plugin hoffentlich komplett entfernt, dabei habe ich mich an How to Completely Delete W3 Total Cache Plugin? gehalten. Probleme habe ich, wenn ich ein Beitragsbild als Header-Bild benutzen will (vom Gutenberg-Editor aus), ich bekomme dann die Fehlermeldung Aktualisierung fehlgeschlagen. Die mf2_syndication-Eigenschaft ist mit einem ungültigen Wert gespeichert, und kann nicht auf null aktualisiert werden.

Genau das mache ich auch. Außerdem nutze ich immer mehr und -Technologien statt der Social Media-Silos.

Danke für den Start dieser Reihe! Wenn ich es richtig sehe, wird das eine hervorragende Einführung in State-of-the-Art Web-Entwicklung. Empfehle sie den COS-Studenten und werde so viel für möglich für meine noch ganz rudimentäre erste Eleventy-Site (off_gallery graz) stehlen.

Kann man nicht Werbung auch als bezahlte Werbung auf anderen Plattformen verstehen? Im Web kann sich jeder auf seiner Site selbst promoten. Aber dafür zu zahlen, dass andere diese Inhalte sehen müssen, ist das Modell hinter Facebook&Co, mit allen unguten Konsequenzen.

Aber wenn man schon mutig lateral denkt: Warum dann nicht z.B. die Indieweb-Techiken verwenden, die ja inzwischen alle W3C-Standards sind. Das wäre ein europäisches Signal für ein offenes Web. /c @brodnig