„Es ist entmutigend, erneut zu sehen, wie die Europäische Union angesichts eines Donald Trump, dessen mafiöse Brutalität und Verachtung sie nur schwer eingestehen kann, völlig überfordert ist, wie der von Washington unterstützte russische „Friedensplan” zeigt. Es ist zwar verständlich, dass es schwierig ist, sich aus achtzig Jahren amerikanischer Vorherrschaft zu befreien, aber die anhaltende Trägheit Europas ist mittlerweile kriminell, da sie die Ukraine und die Union in den Einflussbereich Russlands zu bringen droht.“ [Plan de paix américain : Trump sacrifie l’Ukraine et l’Union européenne ne peut s’en prendre qu’à elle-même – Libération]

Bisher habe ich keinen treffenderen Kommentar zum Versagen der europäischen Politik gegenüber Trump gelesen als diesen in der Libération. (Zitat provisorisch mit DeepL übersetzt.)

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Kurz vor der COP30 hat Bill Gates es mit einem sogenannten „Memo“ (Gates, 2025) geschafft, die mediale Aufmerksamkeit von den negativen Daten zur Entwicklung des Klimas und den weiter steigenden Emissionen abzulenken. In seinem Memo stellt er die Klimakrise als hochgespieltes Problem dar.

Trump, bei dem Gates mit anderen Tech-Milliardären erst kürzlich zum Abendessen eingeladen war (Gann et al., 2025), feierte das Memo als Erfolg (Shockey, 2025). Auch Gates habe erkannt, dass die Klimakrise ein erfundenes Problem sei. Gates hat das als „gigantic misreading“ zurückgewiesen (Harder, 2025).

Covering Climate Now hat gestern vier bekannte US-Klimawissenschaftler:innen – Kim Cobb, Zeke Hausfather, Katharine Hayhoe und Daniel Swain – zu einer öffentlichen Zoom-Konferenz eingeladen, um schnell auf Gates‘ PR-Aktion zu reagieren. Die Aufnahme des von Sammy Roth moderierten Events wurde auf YouTube publiziert (Covering Climate Now, 2025).

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Zur Rhetorik des Charlie Kirk gehörten Rassismus und brutale Verunglimpfung. Die amerikanische Rechte – und mit ihr Nius und Exxpress – spricht einen Demagogen heilig, der vor Tötungsphantasien nicht zurückschreckte:

CHARLIE KIRK (HOST): I know what you’re thinking, we’ve got to get Joe Biden out of the way so we can run against Kammy. Oh my goodness, is she beatable. It’s like Black Hillary on steroids. Is she Black? I guess she says she’s Caribbean or whatever. …

She would be a lot easier to beat than Joe Biden. Joe Biden is a bumbling dementia filled Alzheimer’s corrupt tyrant who should honestly be put in prison and/or given the death penalty for his crimes against America.

Quelle: Charlie Kirk: Joe Biden should be „put in prison and/or given the death penalty for crimes against America“ | Media Matters for America

Kein Deepfake. Siehe What Charlie Kirk actually said about Biden getting ‚the death penalty‘ | Snopes.com

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But what makes this parallel feel most apt is how nervous I am about drawing it. The comparison seems straightforward: The person who was murdered was a representative of a hateful ideology, the person thought
to have killed him was a deluded young man who may have tried to oppose that hatred in the most destructive manner imaginable. And yet something in the transformed landscape of this country tells me I’m not supposed to say so.

Masha Gessen wie immer treffend über Parallelen zwischen dem Mord an Charlie Kirk und dem Mord, den die Nazis als Vorwand für die November-Pogrome nutzten:
I Look at This Country and I See a Stranger – The New York Times

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The business case for hard-hitting journalism and original news reporting is that an LLM can’t replicate it, and people who want to be informed about the world and where it’s going need to read it. (WIRED for the Moment)

Damit sagt Katie Drummond, warum man Large Language Models fast nur für mehr oder weniger unwichtige Aufgaben brauchen kann – im wesentlichen für Bullshit Jobs. Wo es um das soziale Herausarbeiten von Fakten geht, in der Wissenschaft, im Journalismus oder der Justiz, sind sie irrelevant.

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Andere Patronenhülsen könnten als Referenz an den Linksextremismus gelesen werden wie die Botschaft „Hey fascist! Catch!“ gemeinsam mit Pfeilen – einem nach oben, nach rechts und drei nach unten. Auch die Aufschrift „Bella Ciao“ kann als Anspielung auf das gleichnamige Lied italienischer Partisanen aufgefasst werden.

Ermittlungen zu mutmaßlichem Täter bringen noch wenig Greifbares über Hintergründe des Mordes an Kirk – USA – derStandard.at › International